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Born verlangt eine Entlastung der Grundschullehrkräfte

Daniel Born: „Die gute Arbeit an den Grundschulen muss Grün-Schwarz mehr wert sein. Qualität gibt es nicht zum Nulltarif.“

 

SPD-Bildungsexperte Daniel Born hat eine wirksame Entlastung der Grundschullehrkräfte in Baden-Württemberg verlangt. Dies ergebe sich nicht zuletzt aus den Ergebnissen einer am Freitag von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgestellten Studie. „Wenn die Lehrkräfte weiterhin gesellschaftliche Herausforderungen meistern sollen, darf sie die Landesregierung nicht sehenden Auges ausbrennen“, mahnte Born. Die Integration junger Geflüchteter, Inklusion von Kindern mit Behinderung und erfolgreiche Gestaltung des Übergangs seien keine Aufgaben, die mal eben nebenher erledigt werden könnten.

 

Die von Grün-Schwarz zu verantwortende Streichung von 1.074 Lehrerstellen stehe in krassem Widerspruch zu den Ergebnissen der GEW-Studie. „Es werden mehr Lehrkräfte an den Grundschulen gebraucht und nicht weniger“, sagte Born. Die Studienkapazitäten an den Hochschulen müssten deshalb bedarfsgerecht ausgebaut und die Grundschulen mit mehr Deputaten sowie Poolstunden versorgt werden.

 

„Die gute Arbeit an den Grundschulen muss Grün-Schwarz mehr wert sein, denn Qualität gibt es nicht zum Nulltarif“, unterstrich Born. Das Kultusministerium versuche jede Zusatzaufgabe als kostenneutrale Maßnahme zu deklarieren. „Bezahlen müssen diese schwarze Null dann die Lehrkräfte, denen man rücksichtslos immer mehr abverlangt.“

 

Born verwies auf andere Bundesländer, in denen Grundschullehrkräfte künftig nach Besoldungsstufe A13 bezahlt werden. „Wenn Baden-Württemberg für engagierte Lehrkräfte interessant sein soll, müssen wir da nachziehen“, forderte der SPD-Bildungsexperte. Das gelte auch für Schulleiter, die an Grundschulen viel Verantwortung trügen und einen erheblichen Mehraufwand zu schultern hätten.

Redaktion

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