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Staatssekretär Fuchtel inspiziert Orkanschäden im Tonbachtal / Sieht so der grüne Wald der Zukunft aus?

(LPP) Wie Kraut und Rüben sieht es derzeit im Tonbachtal aus. Gleich nach dem Orkan war der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Baiersbronn-Tonbach und suchte die Schadensstellen zu Fuß auf. Wer nach der Traube Tonbach ein Stück talaufwärts marschiert, sieht das ganze fürchterliche Bild der Verwüstung durch die jüngsten Orkanschäden.

Fuchtel: "Die Frage ist nur, wie mit so einer Situation im Falle der Etablierung des Nationalparks umgegangen wird." Wenn die ihm gegebenen Hinweise zuträfen, würde allenfalls partiell aufgeräumt und der Rest sich selbst überlassen. "Dann wäre dieses Bild auf lange Zeit Realität", so der Bundestagsabgeordnete.

 

"Das alles muss man bedenken", sagt der Staatssekretär, "da hilft alle Schönrederei nichts. Wer den Nationalpark will, muss dann damit leben. Ich habe große Sorge, dass auf das Erholungsgebiet massive Probleme zukommen." Fuchtel weiter: "Baiersbronn lebt vom Tourismus - der Gast ist seit vielen Jahrzehnten gewohnt, aufgeräumte Wälder zu erleben, um sich bei ausgedehnten Spaziergängen erholen zu können. Da werden Brutstätten für Borkenkäfer und Schnaken, die sich rasant im abgeknickten und entwurzelten Sturmholz ausbreiten, nicht besonders gut ankommen. Das Problem kenne ich von anderen deutschen Nationalparks. Nur können die nicht mehr zurück und müssen den Weg zwangsläufig gut finden."

Bild der Verwüstung im Tonbachtal: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat sich nach den Orkanschäden unverzüglich persönlich ein Bild davon gemacht, was im Falle Nationalpark aus der Situation würde.

Bild-Quelle: k-w

Werner Klein-Wiele, Redakteur
Pressereferent MdB Hans-Joachim Fuchtel (CDU)
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