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Piratenpartei Unterfranken: Metzger befürchtet "Mainphilharmonie"

(LPP) Wie bereits im Dezember bekannt wurde, steigen die Kosten für die geplante Sanierung des Mainfranken-Theaters erheblich. Nach und nach fügt sich ein Bild des vollständigen Versagens aller Beteiligten zusammen. Insbesondere betrifft dies aber die beiden Oberbürgermeisterkandidaten Schuchard und Al-Ghusain als derzeit zuständige Referenten.
 
Wie konnte das soweit kommen? Die Antwort darauf ist ebenso einfach wie ernüchternd: das Versagen der Stadtverwaltung ist nicht neu. Neu ist nur der exorbitant gestiegene Kostenrahmen für das Mainfranken-Theater, der immer mehr einer "Mainphilharmonie" nach Hamburger Vorbild gleicht. Da sich die steigenden Kosten für die Sanierung nicht bis zu den kommenden Wahlen verbergen ließen, entschied sich der Kandidat der CSU offenbar dafür in die Offensive zu gehen und die Schuld für die Kostenexplosion sowie für die katastrophale Informationspolitik der Verwaltung dem Kulturreferenten und Kandidaten von SPD/Grünen, Al-Ghusain zu geben. Zurecht wurde im Nachhinein darauf hingewiesen, dass auch Schuchard seit Langem über die Kostensteigerung informiert war. So beginnt das in Würzburg bekannte Spiel der Verantwortungsdiffusion von Neuem.
 
Was wir hier erleben ist demnach nicht mehr als eine schlechte Imitation von Politik. Die Wahrheit ist ernüchternd: Die Stadtverwaltung hat sich verkalkuliert, Schuchard und Al-Ghusain waren beide beteiligt. Das Mainfranken-Theater und seine Beschäftigten verkommen damit zum Spielball des Würzburger Kommunalwahlkampfs. Auch eine Benachteiligung der kleineren Spielstätten ist bereits abzusehen. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen verhindern dabei eine sachliche Diskussion über Alternativkonzepte, weshalb eine vernünftige Lösung für die Sanierung von diesen Kandidaten weder geplant noch zu erwarten ist.
 
Der Kandidat der Piratenpartei für das Amt des Würzburger Oberbürgermeisters, Dominik Metzger, kritisiert die erwartbare Kostenexplosion: "Wir fordern eine organische  Stadtentwicklung an Stelle von luxuriösen Leuchtturmprojekten. Das Vorgehen, die Bürger bemuttern zu wollen, indem man ihnen konkrete Zahlen vorenthält und sich über die Gegenfinanzierung der Mehrkosten ausschweigt, ist nicht hinnehmbar. Wie bei vielen Bauprojekten in Würzburg scheint es wieder nur drei Möglichkeiten zu geben: Kostenexplosion, Bauruine oder Abriss."

Maximilian Winkler
Piratenpartei Unterfranken
Scherenbergstraße 11,
97082 Würzburg
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Web: www.piraten-ufr.de

Redaktion

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