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Arbeitsmarkt: SPD fordert bayernweite Jugendberufsagenturen

Arbeitsmarkt: SPD fordert bayernweite Jugendberufsagenturen

Junge Menschen erfolgreicher in den Arbeitsmarkt integrieren – Staatsregierung setzt Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag nicht um

Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen fordert die Arbeitsmarkt-Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Angelika Weikert, die Staatsregierung auf, ein Konzept für die landesweite Einrichtung von Jugendberufsagenturen vorzulegen. In Jugendberufsagenturen erhalten Jugendliche unter einem Dach Beratung und Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche, bei der Wohnungssuche und vielen weiteren Fragestellungen im persönlichen und beruflichen Bereich. Im Koalitionsvertrag auf Bundesebene ist vereinbart, diese Zentren mit individuellen und leicht erreichbaren Hilfsangeboten in allen Bundesländern flächendeckend zu etablieren.

Derzeit sind in Bayern 33.778 Personen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Viele Schulabgänger haben bisher noch keinen passenden Ausbildungsplatz gefunden. Gerade auf diese Jugendlichen sollte ein verstärktes Augenmerk gerichtet werden, was durch das Konzept der Jugendberufsagenturen geleistet werden kann.

„Die CSU muss ihren Verpflichtungen aus dem Koalitionsvertrag nachkommen und ein Konzept für die Einführung in ganz Bayern liefern! Andere Länder sind uns hier weit voraus und zeigen, dass dieser Ansatz der richtige ist. In Nürnberg wird das Modell Jugendberufsagentur mit dem „Dienstleistungszentrum U25“ erfolgreich praktiziert", sagt die Sozialexpertin.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit geht davon aus, dass mindestens 8.300 junge Menschen in Bayern von der Arbeits- und Ausbildungsmarktstatistiken nicht erfasst werden und für die bestehenden Hilfeangebote nicht mehr erreichbar sind. Langfristig drohen massive Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit sowie die soziale Teilhabe. Weikert: „Wir können und wir dürfen es uns nicht leisten, dass auch nur ein junger Mensch verloren geht! Die Staatsregierung muss endlich mehr Engagement in der Hilfe beim Übergang von der Schule ins Berufsleben zeigen und diesen Personenkreis aus dem Dunkelfeld holen.“

Redaktion

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