LandesPressePortal - Aktuelle Politik Nachrichten

FDP Bayern fordert einen deutschlandweiten Fernsehsender für Integration

FDP Bayern fordert einen deutschlandweiten Fernsehsender für Integration 

Die FDP Bayern fordert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf, sich im Rahmen seines Programmauftrages stärker um die Integration von Flüchtlingen zu bemühen. 

Generalsekretär Daniel Föst und der medienpolitische Sprecher der FDP Bayern Marco Deutsch fordern, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen deutschlandweiten Fernsehsender startet, der sich direkt an die an Flüchtlinge und Asylsuchenden wendet und deren Integration unterstützt und begleitet: 

„Die Ankunft von hunderttausenden Flüchtlingen aus fremden Kulturkreisen stellt unsere Gesellschaft vor eine enorme Herausforderung. Alle Kräfte unserer Gesellschaft müssen ihren Anteil für eine gelungene Integration leisten. Es liegt in unser aller Verantwortung, dass aus der Flüchtlingskrise keine Integrationskrise wird. Die Integration muss sofort beginnen. Dazu kann und muss auch der bestfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk der Welt  beitragen“ so Generalsekretär Daniel Föst. 

„Migranten, die neu in Deutschland ankommen, haben viele Fragen, Bedürfnisse und Interessen, die derzeit medial keine Rolle spielen. ARD und ZDF haben einen Informations- und Bildungsauftrag und sollten diesen auch mit Blick auf die neuen Mitbürger wahrnehmen.  Wir fordern deshalb einen TV-Sender speziell für Flüchtlinge und speziell zur Unterstützung der Integration. Dieser Sender sollte einen bereits existierenden, deutschlandweit eingeführten Sender, wie z.B. Einsfestival oder ZDFinfo ersetzen“, erklärt Marco Deutsch, medienpolitischer Sprecher der FDP Bayern. 

Konkret sollte das Angebot Nachrichten in mehreren Sprachen, Sprachkurse, Integrationskurse, Informationen zu Land und Leuten, Hilfestellungen zum Umgang mit Behörden und zu Asylrechtsfragen, Gottesdienste verschiedener Konfessionen und  beispielhafte Berichte über das Schicksal von Flüchtlingen in Deutschland enthalten. 

Ziel ist neben der Entwicklung von Sprachkenntnissen auch die Vermittlung unserer Grundwerte, unserer Rechtsordnung und unserer Kultur. 

„Eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle, die bereits mehrsprachige Nachrichten produziert, bietet sich an. Natürlich muss das neue Programm multimedial ausgerichtet sein und insbesondere auch mobile Inhalte und Streaming-Angebote bereitstellen“, so Marco Deutsch. 

„Mit den erheblichen Zusatzeinnahmen aus den neuen Flüchtlingshaushalten von mittelfristig bis zu 100 Mio Euro pro Jahr lässt sich das neue Angebot ohne Probleme finanzieren“, so Föst. 

Redaktion

Das LandesPressePortal (LPP) ist ein unabhängiges Presseportal für Parteien, Fraktionen und Ministerien in der Bundesrepublik Deutschland.

Um Presse-Meldungen auf dem LandesPressePortal zu veröffentlichen, senden Sie diese per Email (ggf. als Word-Dokument -Bitte kein PDF- und eventuell einem Bild im JPEG-Format mit mind. 1000 x 600 Pixel) an redaktion@landespresseportal.de. Grundsätzlich ist die Veröffentlichung von Presse-Meldungen auf dem LPP kostenlos. Die Redaktion bzw. der Seiteninhaber distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen veröffentlichten Video- & Presse-Meldungen und den Ton-, Bild- & Logo-Rechten. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion bzw. der Seitenbetreiber.

 

 

Weitere Videos der Redaktion

Ähnliche Artikel

  • Integration funktioniert nur mit gesellschaftlichem Zusammenhalt
    Heute findet der 11. Integrationsgipfel statt. Hierzu können Sie die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU Bundestagfraktion, Nina Warken, gerne wie folgt zitieren: "Der 11. Integrationsgipfel der Bundeskanzlerin rückt heute nach dem grausamen Anschlag von Hanau ein wichtiges Thema in den Vordergrund: Die Bekämpfung von Rechtsextremismus und rassistischem Gedankengut in unserem Land. Nun…
  • Integration ermöglichen statt Gesellschaft spalten
    Zu der morgen stattfindenden Innenministerkonferenz in Kiel sagt die migrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Aminata Touré:   Die Innenministerkonferenz findet morgen durchaus im Lichte des Migrationspakets statt, das am Freitag im Bundestag verabschiedet worden ist. Ein stark diskutiertes und massiver Kritik ausgesetztes Paket, das vor allem ein europarechtswidriges…
  • Schutz und Integration der Menschen sind bei Ankerzentren nicht geplant
    Zur Debatte um die Einrichtung von sogenannten Ankerzentren für geflüchtete Menschen erklärt die migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Karen Larisch:   „Die Einrichtung von Ankerzentren für geflüchtete Menschen, wie sie von Bundesinnenminister Horst Seehofer geplant und von Landesinnenminister Lorenz Caffier unterstützt werden, ist strikt abzulehnen. Anker bedeutet ‚Ankommen-Katalogisieren-Erfassen-Rückführen‘. Schutz für geflüchtete Menschen und Integration sind dagegen nicht vorgesehen. Die Unterbringung von…
  • Gelungene Integration muss zugleich auf Fordern und Fördern beruhen
    Anlässlich der heutigen Plenardebatte zum Sprachförderprogramm “Integration durch Anschluss und Abschluss“ (InteA) erklärte der Sprecher für berufliche Bildung der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hugo Klein: „Mit der Umsetzung des Sprachförderprogrammes ‚Integration durch Anschluss und Abschluss‘ für junge Flüchtlinge, Spätaussiedler und Zuwanderer an beruflichen Schulen hat die Landesregierung frühzeitig und vorausschauend mit…
  • Weiterentwickeltes Integrationskonzept - Rot-Grün führt Integration zum Erfolg
    Heute befasst sich die Bürgerschaft mit dem weiterentwickelten Integrationskonzept, das der Senat Anfang September vorgestellt hat. Integration ist eine Querschnittsaufgabe, die in allen gesellschaftlichen Teilbereichen beachtet werden muss. Deshalb soll das weiterentwickelte Hamburger Konzept heute gleich in mehrere Fachausschüsse überwiesen und dort diskutiert werden. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration…
  • Erfolgreiche Integrationspolitik gemeinsam mit den Menschen vor Ort
    Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Staatssekretär Jo Dreiseitel zur Bilanz Integration, Antidiskriminierung und WIR-Programm erklärte der integrationspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Ismail Tipi: „Die Hessische Landesregierung kämpft gegen Rassismus und jede Form der Diskriminierung. Der ausscheidende Staatssekretär Jo Dreiseitel steht für diesen starken Einsatz. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung. Er…
  • Neues Integrationskonzept - Wir in Hamburg
    Heute hat Sozialsenatorin Melanie Leonhard das neue Integrationskonzept "Wir in Hamburg!" vorgestellt. Damit ist eine weitere wichtige Vereinbarung aus dem Konsens mit der Volksinitiative "Hamburg für gute Integration" umgesetzt.Kazim Abaci, integrations- und flüchtlingspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, begrüßt die Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes von 2013 zu einem "Masterplan Integration": "Es ist richtig…
  • Finanzierung des Paktes für Integration muss auch nach 2018 gesichert sein
    SPD-Fraktionsvize Sabine Wölfle: „Finanzierung des Paktes für Integration muss auch nach 2018 gesichert sein“   Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Intensivierung der Förderung der Integrationsarbeit in den Kommunen. SPD-Fraktionsvize Sabine Wölfle stellt sich dabei auf die Seite der Kommunen und unterstützt deren Forderung: „Integration für Flüchtlinge darf nicht auf zwei Jahre…
  • Pakt für Integration mit Kommunen unter Dach und Fach
    Fraktionsvize Sabine Wölfle: „Das Land muss die vom Bund für die Flüchtlinge bereitgestellten Gelder aber auch in vollem Umfang an die Kommunen weitergeben.“   Der Pakt für Integration mit den Kommunen ist nun unter Dach und Fach. „Nach einer langen Phase grün-schwarzer Ankündigungspolitik war es für diese Vereinbarung höchste Zeit“,…
  • Wohnsitzauflage: Integration von Flüchtlingen gemeinsam anpacken
    Die GRÜNEN im Landtag betonen, dass die gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration von Geflüchteten eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre sein wird. „Deshalb wollen wir prüfen, inwiefern die Wohnsitzauflage die Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum und in der Stadt erleichtern kann“, erklärt Marcus Bocklet, integrationspolitischer Sprecher der Fraktion von…
  • Grüne gratulieren Preisträgern zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt
    Die GRÜNEN im Landtag gratulieren den vier Preisträgern des Hessischen Integrationspreises 2016. In diesem Jahr werde das besondere Engagement zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt gewürdigt. „Mit den ausgezeichneten vier Preisträgern wird deutlich, dass sich Menschen in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern dafür engagieren, Flüchtlinge und Zugewanderte in den hiesigen Arbeitsmarkt…
  • Integration in Arbeit und Ausbildung – Hamburg ist gut aufgestellt
    Gerade auch dank des Hamburger Engagements haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Integration in Arbeit auf Bundesebene deutlich verbessert. Hierzu zählt insbesondere der Wegfall der Vorrangprüfung bei der Einstellung von Flüchtlingen sowie die aufenthaltsrechtliche Sicherheit von jungen Geflüchteten während einer Berufsausbildung für drei Jahre und weiterer zwei Jahre für…
  • Erfolgreiche Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft - Lebensperspektiven und Schutz stehen im Mittelpunkt
    „Integration bedeutet Teilhabe an der Gesellschaft und Verantwortung für unser Land, dies ist für jeden Einzelnen sowohl Chance als auch Auftrag. Wir begrüßen, dass in Hessen ein weiterer wichtiger Schritt gemacht wird, um Flüchtlinge erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit dem Arbeitsmarktprogramm ‚Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen‘ (FIM), das durch die Bundesagentur für…
  • Senat hat die Bedeutung des Themas Integration offenbar nicht verstanden
    Seit Anfang 2015 sind Hamburg rund 30.000 Flüchtlinge zugewiesen worden. Um den sozialen Frieden in der Stadt zu gewährleisten, ist es allgemeiner Konsens, dass eine schnelle Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft notwendig ist. Auf Anfrage der CDU kam nun heraus, dass der rot-grüne Senat die für das Thema Integration von Zuwanderern…
  • Stefan Maier hat Abdullah Mohamad eine Chance gegeben
    Stefan Maier hat Abdullah Mohamad eine Chance gegeben. In Maiers Autohaus in Garmisch-Partenkirchen kann der syrische Flüchtling eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machen. Im ersten Jahr übernimmt die Arbeitsagentur einen Teil des Lohns – bis zu 216 Euro im Monat. In Bayern "dahoam" In Syrien hat Mohamad bereits mehrere Jahre in einer…

Copyright © Landespresseportal.de. Alle Rechte vorbehalten.

Top Desktop version