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Arbeitsmarkt: SPD fordert mehr Geld für Jobcenter

Arbeitsmarkt: SPD fordert mehr Geld für Jobcenter

Sozialpolitische Sprecherin Weikert: Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose brauchen volle Unterstützung bei der Jobsuche und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden

Anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen fordert die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Angelika Weikert, den Jobcentern deutlich mehr Mittel für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen zur Verfügung zu stellen. "Das Programm 'Neustart in Deutschland', das Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgelegt hat, nimmt beide Gruppen gleichermaßen in den Fokus und bietet Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen Starthilfen", erklärt Weikert. "Auch die bayerischen Jobcenter sollen, trotz guter Arbeitsmarktlage, davon profitieren können!"

Die Jobcenter müssten, betont die Nürnberger Abgeordnete, sowohl bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen als auch von Langzeitarbeitslosen gestärkt werden: "Man darf nicht den Fehler machen und diese beiden Gruppen gegeneinander ausspielen!"

Momentan sei der bayerische Arbeitsmarkt aufnahmefähig. Laut aktuellen Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr in Bayern 9.700 Menschen weniger arbeitslos. "Dies bietet uns die Chance, die Geflüchteten mit Hilfe von Deutschkursen und Bildungsmaßnahmen schnell in Arbeit zu bringen", stellt die Arbeitsmarktexpertin fest. "Langzeitarbeitslose Menschen brauchen ebenso nach wie vor Unterstützung bei der Integration in Arbeit. Dass die Jobcenter Teile ihres Budgets in Verwaltungskosten umschichten müssen, kann nicht hingenommen werden!"

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