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Zahlreichen Milchbauern droht der Ruin

Milchpreis muss deutlich steigen - Kritik an Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt

Angesichts des dramatischen Verfalls der Milchpreise fordert der SPD-Agarpolitiker Horst Arnold Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt von der CSU zu endlich wirksamem Handeln auf. "Die Situation der bayerischen Milchbauern ist alarmierend. Seit Monaten reichen die Milchpreise nicht mehr aus, um die Kosten zu decken. Zahlreichen Betrieben droht so der Ruin", warnt Arnold und solidarisiert sich mit den Protesten des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM).

Die vom Bundesagrarminister vorgeschlagenen Steuererleichterungen für Milchbetriebe seien "eine Luftnummer", ärgert sich der SPD-Politiker Arnold: "Wer keinen Gewinn mehr macht, zahlt doch ohnehin keine Steuern. Das ist grober Unfug, wenn Herr Schmidt so etwas vorschlägt. Wir fordern seit Jahren eine funktionierende Steuerung der Milchmengen auf dem europäischen Markt. Nur so lassen sich auskömmliche Preise erzielen."

Arnold kündigte an, sich persönlich an der Demonstration des BDM vor dem Wahlkreisbüro von Minister Schmidt in Neustadt/Aisch zu beteiligen. "Die Milchwirtschaft gehört zu Bayern. Die Landwirte dürfen hier nicht im Stich gelassen werden." Arnold will am kommenden Freitag nach Neustadt kommen, um seine Solidarität mit den Milchbauern zu bekunden.

Redaktion

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