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Umweltexperte von Brunn: Aufforderung zu Rechtsbruch und Wilderei

Die SPD-Landtagsfraktion lehnt eine Freigabe des Wolfes zum Abschuss, wie sie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Wochenende gefordert hat, strikt ab. Von Brunn betont, dass der Wolf durch internationale Abkommen, europäisches Recht und das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt ist und kritisiert die Haltung der CSU scharf: "Wer jetzt nach Abschuss ruft, fordert zum Rechtsbruch auf und ermutigt insgeheim kriminelle Wilderer!"

Die Rückkehr des Wolfes ist für den Umweltpolitiker ein Erfolg der europäischen Naturschutzpolitik: "150 Jahre nach seiner Ausrottung fasst der Wolf in Mitteleuropa wieder Fuß. Das sollte man begrüßen und nach pragmatischen Lösungen für die vorhandenen Probleme suchen!" Der SPD-Umweltexperte fordert die bayerische Umweltministerin auf, klar Stellung gegen den Wolfsabschuss zu beziehen: "Ich verlange von Frau Scharf, dass sie die Abschuss-Pläne öffentlich zurückweist!"

Von Brunn fordert die Staatsregierung weiter auf, das bayerische Wolfsmanagement voranzubringen: "Auch in Bayern wird es dauerhaft Wölfe geben. Deswegen wollen wir ein Pilotprojekt und Finanzmittel für Herdenschutzhunde, besonders in den Alpen. Deshalb müssen die Entschädigungsregelungen so unbürokratisch wie möglich gestaltet sein, um die Akzeptanz zu verbessern." Die geltende Rechtslage zum jetzigen Status des Wolfs reicht nach von Brunns Meinung aber völlig aus. Die Tötung einzelner Wölfe, die zum Beispiel immer wieder geschützte Nutztiere erbeuten oder sich dem Menschen gegenüber auffällig verhalten, sei, wenn alle andere Mittel versagen, bereits heute erlaubt und in einzelnen Fällen auch schon erfolgt.

Redaktion

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