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Schonungslose Aufklärung des Bayern-Ei-Skandals

Einsetzung des Untersuchungsausschusses am Mittwoch: SPD-Fraktion erhofft sich Erkenntnisse für künftig besseren Schutz der Verbraucher in Bayern

Der SPD-Verbraucherschützer Florian von Brunn erwartet sich vom Bayern-Ei-Untersuchungsausschuss grundlegende Erkenntnisse über die Lebensmittelsicherheit im Freistaat. Das Verhalten der Staatsregierung in dem Skandal mache ihn misstrauisch, betont von der SPD-Abgeordnete mit Blick auf die offizielle Einsetzung des Gremiums, die am Mittwoch im Landtag erfolgen soll:

„Ich frage mich, warum das Verbraucherministerium versucht hat, diesen schweren europaweiten Salmonellen-Ausbruch mit mindestens einem Toten und wahrscheinlich Hunderten Erkrankten zu verheimlichen. Das zeigt, wie dringend notwendig dieser Untersuchungsausschuss ist: Warum sollte man etwas vertuschen, wenn es dafür keine gewichtigen Gründe gibt? Dieser Frage werden wir auf den Grund gehen.“

Es geht laut Staatsanwaltschaft Regensburg um einen Todesfall, 187 Erkrankungen in Europa, 86 in Deutschland und 64 davon in Bayern. Dabei fehlen aber die Daten aus Großbritannien: Hier gab es auch mindestens einen Todesfall und rund zweihundert bis dreihundert erkrankte Menschen. Seinen Ursprung hatte dieser Krankheitsausbruch offensichtlich beim größten bayerischen Eierfabrikanten, der diese Salmonellen-Eier nach ganz Europa ausgeliefert hat.

Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, die ebenfalls dem Untersuchungsausschuss angehören wird, betont: „Wir wollen die Vorgänge schonungslos aufklären, denn nur so ist es möglich, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Menschen in Bayern in Zukunft besser zu schützen.“

Redaktion

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