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Hilfsprogramm für Obstbauern in Bayern

Fraktionsvize Arnold: Staatsregierung muss endlich handeln – Bayerische Obstbauern nicht in existenzbedrohender Witterung stehen lassen 

Der SPD-Agrarexperte im Bayerischen Landtag Horst Arnold fordert die Staatsregierung auf, endlich ein umfangreiches Hilfsprogramm für die frostgeschädigten Obstbauern aufzulegen. „Es kann nicht sein, dass das Kabinett in Baden-Württemberg die extreme Frostsituation im April diesen Jahres bereits im Mai als Naturkatastrophe deklarierte und umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht hat und in Bayern bis heute nur geprüft wurde!“, so Arnold. 

Der Fürther Abgeordnete verweist darauf, dass die SPD bereits im Mai ein Hilfspaket gefordert hatte, welches die geschädigten Obstbauern unterstützt. Im Nachbarland Baden-Württemberg stehen hier bis zu 150.000 Euro je Betrieb ab Schäden von über 30 Prozent zur Verfügung. 

„Bis heute konnte die Staatsregierung hier keine Unterstützung vorweisen – nun eine Woche vor der Wahl will man eine Schlagzeile produzieren, indem man die Problematik zum Thema der Kabinettssitzung macht. Das wird den Schäden unserer Obstanbaubetrieben nicht gerecht!“, spielt Arnold. 

Hintergrund: Nach dem ungewöhnlich warmen Frühjahr 2017 standen die Obstplantagen bereits Mitte April in voller Blüte, so dass die Spätfröste am 19. April zu einem massenhaften Absterben der Blüten führte. 

In Bayern werden auf ca. 5 100 ha verschiedene Obstarten kultiviert. Anbauschwerpunkte sind Unterfranken, Schwaben und Oberfranken. Die flächenmäßig bedeutendste Kultur von Baumobst in Bayern ist mit ca. 1.124 ha Anbaufläche der Apfel. Die Schwerpunktregionen des Apfelanbaus liegen am Bodensee sowie in Ober- und Unterfranken. Die Erdbeeren sind in Bayern das bedeutendste Beerenobst. 2015 wurden auf 1.491 ha Erdbeeren geerntet.

Redaktion

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