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Einigung des Europäischen Rates ist erster Schritt für mehr Klimaschutz

Einigung des Europäischen Rates ist erster Schritt für mehr Klimaschutz


Staatschefs einigen sich auf Klimaziele

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel auf neue Klimaziele bis zum Jahr 2030 geeinigt. Dazu erklären der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Klimaschutz, Andreas Jung, und die zuständige Berichterstatterin Anja Weisgerber:

Andreas Jung: "Die Einigung des Europäischen Rates ist ein wichtiger Schritt hin zu einem verbindlichen internationalen Klimaabkommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Nachdruck für ambitionierte Ziele eingesetzt und die Bundesregierung wäre auch über das jetzt Beschlossene hinausgegangen. Nun kommt es darauf an, die Vereinbarungen in der EU und in allen Mitgliedstaaten konsequent umzusetzen.

Auf dem Weg zur Klimakonferenz in Paris im kommenden Jahr setzt die CDU/CSU-Fraktion zudem auf eine Dynamik, die weitere Schritte möglich macht. Als Europäer haben wir dabei eine besondere Verantwortung. Deutschland muss als Vorreiter vorangehen – mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz müssen dafür in den kommenden Wochen die Weichen gestellt werden."

Anja Weisgerber: "Mit der Einigung der europäischen Staatschefs sind wir einem weltweit verbindlichen Klimaziel ein gutes Stück näher gekommen. Die CDU/CSU-Fraktion hofft, dass wir mit diesem Beschluss der 28 EU-Staaten andere Staaten der Welt mitreißen und in einem guten Jahr ein neues Abkommen zum Klimaschutz verabschieden können.

Für ein erfolgreiches Klimaschutzabkommen in Paris 2015, das dem Klimawandel wirksam Einhalt gebieten kann, dürfen wir uns nicht auf den Verhandlungsergebnissen des Europäischen Rates ausruhen, sondern müssen den internationalen Verhandlungsprozess dynamisch gestalten."

 

Hintergrund:

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich im Rahmen eines Treffens des Europäischen Rates am 23. Oktober 2014 darauf geeinigt, die Treibhausgasemissionen in der EU bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 zu reduzieren. Zudem soll der Anteil der erneuerbaren Energien im europäischen Energiemix auf mindestens 27 Prozent bis 2030 steigen. Der Gesamtenergieverbrauch soll um mindestens 27 Prozent gesenkt werden.

Redaktion

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