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Zahl der Arbeitslosen auf 2,9 Millionen gesunken

Zahl der Arbeitslosen auf 2,9 Millionen gesunken

Mehr Menschen in Arbeit

Im Februar 2015 hatten rund 42,5 Millionen Männer und Frauen in Deutschland Arbeit. Damit waren laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Februar 2014 insgesamt rund 386.000 Menschen mehr in Arbeit. Die Erwerbstätigkeit stieg um knapp einen Prozentpunkt. Gegenüber Januar 2015 hatten im Februar rund 28.000 mehr Menschen einen Job.

"Die Löhne steigen und stärken den privaten Konsum. Die positiven Impulse können wir auf dem Arbeitsmarkt voll umsetzen: Zum einen steigt die Beschäftigung weiter an, im Jahresvergleich sind wir mit weit über einer halben Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Plus. Zum anderen sinkt die Arbeitslosigkeit deutlich stärker als die übliche Frühjahrsbelebung es erwarten lässt. Diesen Schub nutzen wir, um auch für die bessere Chancen auf Beschäftigung zu schaffen, die von der guten Entwicklung bisher noch nicht profitieren", so Nahles.Zu Jahresbeginn ist auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gewachsen. Die Bundesagentur für Arbeit hat berechnet, dass es im Januar 2015 rund 30,32 Millionen lohnabhängig erwerbstätig waren – das sind rund 585.000 mehr als vor einem Jahr. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2014 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um rund 76.000 gewachsen.

Das Barometer steigt

Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Verkauf und Metallerzeugung, Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Auch für Berufe in Verkehr und Logistik sowie für Gesundheitsberufe ist die Nachfrage hoch.In der Wirtschaft ist die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern lebhaft: Im März waren 542.000 freie Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies rund 66.000 mehr Angebote als vor einem Jahr.

"Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt hält an. Das liegt an der guten Konjunktur und der einsetzenden Frühjahrsbelebung", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, auf der der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Ausbildungsmarkt noch in Bewegung

Auf dem Ausbildungsmarkt zeigt sich, dass die Unternehmen Nachwuchs suchen. 416.000 Ausbildungsstellen sind zurzeit bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet.

Im Vergleich dazu fällt die Zahl der Bewerber aktuell etwas niedriger aus: Rund 408.000 Jugendliche haben sich von Oktober 2014 bis März 2015 bei der Ausbildungsvermittlung gemeldet. Für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2015 sind das bislang rund 9.000 Bewerber weniger als vor einem Jahr.

Allerdings ist der Ausbildungsmarkt noch stark in Bewegung und wird sich im Jahresverlauf weiter entwickeln.

Weniger Arbeitslose

Im März 2015 waren rund 2.932.000 Menschen ohne Job. Allerdings ist die Arbeitslosigkeit insgesamt gesunken. Von Februar auf März verringerte sie sich um 85.000. Gegenüber dem Vorjahr waren 123.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug im März 6,8 Prozent.

Unterbeschäftigung zählt auch Menschen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mit. Ihre Zahl hat sich ebenfalls verringert. Unterbeschäftigung betraf im März 2015 rund 3.818.000 Personen. Das waren 165.000 weniger als vor einem Jahr.

In der Grundsicherung für Arbeitsuchende waren 1.976.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 52.000 weniger als vor einem Jahr. Allerdings ist ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher ist nicht arbeitslos: Sie sind mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig, betreuen kleine Kinder, pflegen Angehörige oder befinden sich noch in der Ausbildung.Auch die Zahlen der Bezieher von Arbeitslosengeld und Grundsicherung spiegeln die günstige Entwicklung: In der Arbeitslosenversicherung waren im März 955.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 71.000 weniger als im Vorjahr. 
Grundsicherung, also Hartz IV, bezogen im März 4.396.000 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Leistungsbezieher damit um 56.000 gesunken. 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig.

ARBEITSMARKT MÄRZ

Günstige Entwicklung setzt sich fort

Im März ist die Zahl der Arbeitslosen auf 2,9 Millionen gesunken, rund 42,5 Millionen Menschen sind erwerbstätig. Auch steigt die Zahl freier Arbeitsstellen. Der Arbeitsmarkt profitiere von der wirtschaftlichen Entwicklung, erklärte Bundesarbeitsministerin Nahles in Berlin.

Die Beschäftigung nimmt zu und die Arbeitslosenquote ist auf 6,8 Prozent gesunken. "Der Arbeitsmarkt ist in guter Verfassung und profitiert von der starken wirtschaftlichen Entwicklung", kommentierte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles den Rückenwind für den Arbeitsmarkt.

Redaktion

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