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Einsatzgruppenversorger „Berlin“ als Dienstleister auf den Weltmeeren

Einsatzgruppenversorger „Berlin“ als Dienstleister auf den Weltmeeren

In See, 09.04.2015.
Seit kurzem verstärkt der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ den Einsatz- und Ausbildungsverband 2015. Die Einsatzgruppenversorger sind bei internationalen Einsätzen und in Verbänden unverzichtbar. Sie verlängern die Einsatzausdauer von Kriegsschiffen auf hoher See, indem sie die Nass- und Trockenversorgungen auf allen Weltmeeren durchführen. Sie sind spezielle Versorgungsschiffe, mit denen eine Schiff-zu-Schiff-Verbindung hergestellt werden kann. Mit ihren langen Schläuchen können sie als sogenannte „fahrende Tankstellen“ Schiffe mit Kraftstoff, Frischwasser oder sonstigen Materialien versorgen. Als Dienstleister für die Flotte heißt das Motto der „Berlin“: „Service to the fleet!“

Fregatte „Karslruhe“ wird mit Treibstoff auf hoher See versorgt.

Fregatte „Karslruhe“ wird mit Treibstoff versorgt (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sascha Jonack)Größere Abbildung anzeigen

Auf dem Transit zum nächsten Ziel haben das Flaggschiff Fregatte „Hessen“ und die Fregatte „Karlsruhe“ ein RAS (replanishment at sea), ein Seeversorgungsmanöver, also eine Betankung auf hoher See, mit dem Einsatzgruppenversorger (EGV) „Berlin“ durchgeführt.

An solch einem Seeversorgungsmanöver sind verschiedene Stellen an Bord gleichzeitig beteiligt. Während das Brückenpersonal das Schiff auf Kurs hält, ist das Decksdienstpersonal für die Schiff-zu-Schiff-Verbindung verantwortlich. Der Schiffstechnische Leitstand pumpt letztlich die geforderte Kraftstoffmenge in die Schläuche und betankt die Fregatten.

 

Die Besatzung des EGV „Berlin“ wird vor dem Manöver über die Sicherheitsbestimmungen belehrt.

Die Besatzung des EGV „Berlin“ wird vor dem Manöver über die Sicherheitsbestimmungen belehrt (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sascha Jonack)Größere Abbildung anzeigen

Vorbereitung ist alles

Neben dem Brückenpersonal ist das Decksdienstpersonal als Arbeitspersonal beim Seeversorgungsmanöver gefordert. Sie sind diejenigen, die das Manöver auf demRAS-Deck durchführen und die Leinenverbindungen sicherstellen. Darüber hinaus sorgen sie dafür, dass dieRAS-Stationen mit ihren meterlangen Schläuchen einwandfrei funktionieren.

So schmieren wir alle beweglichen Teile regelmäßig ab und prüfen die Anlagen auf ihre Funktionstüchtigkeit“, betont der Decksmeister. Der Decksoffizier, Oberleutnant zur See Ferdinand Ley, hebt die besondere Leistung seiner Kameraden hervor: „Als Abschnittsleiter des Deckdienstes kann ich mich voll und ganz auf meine Frauen und Männer verlassen".

 

Das Decksdienstpersonal des EGV „Berlin“ überreichen die Dreistufenleine um eine Verbindung mit dem zu versorgendem Schiff herzustellen.

Das Decksdienstpersonal überreicht die Dreistufenleine (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sascha Jonack)Größere Abbildung anzeigen

Sicherheit geht vor

Das am RAS beteiligtes Personal auf Station!“, hallt es über die Schiffslautsprecheranlage (SLA) in den frühen Morgenstunden. Kurze Zeit später sammelt sich das gesamte Arbeitspersonal, bestehend aus einem Brandabwehrtrupp, einem Sanitäter, Decksleuten, einem Sicherheitsoffizier und dem Decksmeister, auf dem RAS-Deck. Nachdem sie sich mit Helm, Schutzbrille, Schwimmweste, Funkgeräten und weiteren Arbeitsmaterialien ausgestattet haben, treten sie geschlossen zur Sicherheitsbelehrung an. Der Decksmeister ist als Stationsleiter für die sichere Durchführung des Manövers verantwortlich.

Vor jedem Manöver wird eine Sicherheitsbelehrung durchgeführt“, erklärt der Decksmeister, Hauptbootsmann Eugen Weißberger. „Bei der Sicherheitsbelehrung geht es darum, dass wir den richtigen Anzug und die Schutzausrüstung für das seemännische Personal kontrollieren und dass sie alle Arbeitsutensilien griffbereit haben. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass die Leinen Hand über Hand geführt werden und dass man auf die ausgebrachten Leinen achtet“, führt der zweite Decksmeister, Hauptbootsmann Timi Ohlendorf, weiter aus.

 

Decksdienspersonal des EGV „Berlin“ ist bereit für das RAS-Manöver.

Decksdienspersonal des EGV „Berlin“ ist bereit für das RAS-Manöver (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sascha Jonack)Größere Abbildung anzeigen

Mit viel Fingerspitzengefühl

Szenenwechsel: Das Brückenpersonal beobachtet das Anlaufen der Fregatte „Karlsruhe“. Die Navigation gibt in Minutentakt den Kurs und die Geschwindigkeit an. Der fahrende Wachoffizier blickt konzentriert durch den Peildiopter und prüft die Kursangaben.

ei jedem Seeversorgungsmanöver fahren die Schiffe in einem vorgegebenen Kurs nebeneinander her. Dabei ist es wichtig, dass der Abstand zwischen den Schiffen von 36 bis 48 Meter eingehalten wird. Durch das Parallelfahren besteht die Gefahr, dass sich die Strömungsgeschwindigkeit zwischen den beiden Schiffen erhöht, somit ein Unterdruck entsteht und beide Schiffe sich gegenseitig ansaugen könnten.

 

Die Fregatte „Hessen“ nähert sich dem EGV „Berlin“.

Fregatte „Hessen“ läuft an (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sascha Jonack)Größere Abbildung anzeigen

„Leinen über“ mit der Bola

Damit eine Verbindung zwischen zwei Schiffen hergestellt werden kann, muss zunächst ein Leinenaustausch durchgeführt werden. Mit Hilfe eines speziell präparierten Gewehrs wird die Bola auf das andere Schiff geschossen. Die Bola ist ein Kunststoffgeschoss an dem eine dünne Leine befestigt ist. „An dieser ist wiederum die Dreistufenleine angebracht“, erklärt einer der Soldaten.

Ein langer Pfiff signalisiert den bevorstehenden Schuss. „Dann heißt es Deckung suchen“, so der Decksmeister. Nachdem der Bolaschütze seine Bola abgefeuert und diese auf dem anderen Oberdeck gelandet ist, erfolgt der Abpfiff und die sogenannte Dreistufenleine kann eingeholt werden. „Die Dreistufenleine ist eine Leine, die dünn beginnt und zum Ende immer dicker wird. Am Anfang der Dreistufenleine sind zwei weitere Leinen angebracht. Die eine ist die Abstandsleine, die im Vorschiffsbereich positioniert wird, so dass die Brücke den Abstand zwischen den beiden Schiffen besser erkennen kann. Des Weiteren ist noch die Rückgabeleine angebracht. Diese dient dazu, die Dreistufenleine am Ende des Manövers zurückzugeben“, erklärt der zweite Decksmeister.

 

Soldat des RAS-Bedienerstandes spannt mit Hilfe eines Joysticks das Drahtseil.

RAS-Bedienerstand ist jetzt gefragt (Quelle: 2015 Bundeswehr / Sascha Jonack)Größere Abbildung anzeigen

Eingepickt und verbunden

Im zweiten Drittel der dritten Leine ist das sogenannte Drahtseil, auch Trosse genannt, befestigt. Ist das Drahtseil an der Versorgungsstation eingepickt und verbunden, muss der Draht noch gespannt werden.

Nun kommt das Personal im RAS-Bedienerstand zum Zug. Der Bedienerstand ähnelt einem Minitower, indem sich ein Pult mit Joystick und Knöpfen befindet. Mit demJoystick in der Hand beginnt der Bediener das Drahtseil zu spannen. „Wahrschau am Oberdeck, Drahtseil wird gespannt“, ertönt es über die SLA. (Anm.d.Red.: aus dem Marinejargon Wahrschau steht für wahrnehmen und schauen.) Ist das Drahtseil gespannt, kann das RAS-Geschirr mit dem meterlangen Kraftstoffschlauch auf dem gespannten Drahtseil über das Wasser gleiten.

Sobald die Verbindung hergestellt ist, kann der Schiffstechnische Leitstand mit dem Pumpen beginnen. „Kraftstoffabgabe, Kraftstoffabgabe! Rauchen, Feuer und offenes Licht sind an Oberdeck verboten!“, schallt es über die Schiffslautsprecher. Während der Schlauch zwischen den beiden Schiffen hängt, gleicht der Bediener im RAS-Stand die Bewegung des Schlauchs aus. „Auf See bewegen sich die Schiffe und dadurch variieren die Abstände. Ich achte darauf, dass der Schlauch keinen Knick aufweist und immer locker durchhängt. Somit kann der Kraftstoff ordentlich fließen“, erklärt Oberstabsgefreiter Christian Teschner, als er den Joystick bedient.

 

Neue Runde kann beginnen

Nach zirka einer Stunde ist die Fregatte „Karlsruhe“ vollgetankt. Das RAS-Geschirr wird zurückgezogen und das Drahtseil, sowie die Dreistufenleine werden wieder an Bord des EGV„Berlin“ zurückgeholt. „So nun ist die Fregatte „Hessen“ dran“, ruft einer der Soldaten. Kurze Zeit später fährt die „Hessen“ neben der „Berlin“ und das Seeversorgungsmanöver beginnt erneut.

 

 

 

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