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Interview - Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) - über Ihre Aktion - Die Toten kommen

Interview - Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) -
über Ihre Aktion - Die Toten kommen
 
Das LandesPressePortal hat drei Fragen an das Zentrum für Politische Schönheit, kurz ZPS, gestellt. 
Hierbei ging es in erster Linie um die aktuelle Aktion - Die Toten kommen.
 
Das ZPS beschreibt sich selber als Sturmtruppe zur Errichtung moralischer Schönheit,
politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit – zum Schutz der Menschheit.
 
LandesPressePortal:
Sie führen Bestattungen in der Bundesrepublik Deutschland durch, um gerade der hiesigen Regierung zu zeigen, welche Auswirkungen ihre fehlgeleitete Asylpolitik hat. Jedoch ist auch Asylpolitik der Europäischen Union betroffen. 
Planen Sie aus diesem Grund ebenfalls Bestattungen in anderen Ländern? 
 
Zentrum für Politische Schönheit (ZPS):
Unsere Aktion zielt ganz bewusst auf das politische Herz Europas.
Hier in Berlin wurden schon in den 90er Jahren restriktive
Einwanderungspolitik betrieben und auf EU-Ebene implementiert. Auch
heute stehen deutsche Politiker - allen voran Angela Merkel und Thomas
De Mazière - in der Hauptverantwortung für das Massensterben auf dem
Mittelmeer.
 
LandesPressePortal:
Bis Ende Oktober 2014 wurde die Operation Mare Nostrum, durch die Guardia Costiera und der Marina 
Militare geleitet. Als diese endete, wurde sie durch Operation Triton ersetzt, unter Führung der EU-Grenzagentur FRONTEX. 
Wie bewerten Sie die aktuelle Operation Triton?
 
Zentrum für Politische Schönheit (ZPS):
Über die verschiedenen Zielsetzungen der beiden Operationen ist
bereits andernorts genügend geschrieben wurden. Deshalb in aller Kürze:
Triton ist - ganz im Sinne der gesamten Frontex-Arbeit - Teil der
militärischen Abschottung Europas gegenüber Menschen in Not.
 
LandesPressePortal:
Ihre Aktion führte bereits zu unterschiedlichen Meinungen. Wie bewerten Sie die Meinungen einiger Bürger, die eine derartige Aktion als inhuman bezeichnen? 
 
Zentrum für Politische Schönheit (ZPS):
Im Verhältnis zu unseren anderen Aktionen bekamen wir bisher nichts
als Liebe zu spüren (Zum Vergleich: noch hat kein konservativer
Politiker unsere Aktion als "verabscheuungswürdig" bezeichnet).
 
Die Menschen müssen nicht davon überzeugt werden, dass die militärische
Abschottung Europas ein Ende haben muss. Sie wissen, dass das tägliche
Massensterben auf dem Mittelmeer ein Ende haben muss. Und sie wissen,
dass das Treiben der Schreibtischtäter hier in Berlin ein Ende haben
muss. Unsere Crowdfunding-Seite zur Finanzierung weiterer
Leichenüberführungen spricht in diesem Kontext für sich.
 
Der symbolische Akt, der uns durchgeführt wird, kann nicht inhumaner,
zynischer oder morbider sein als das tägliche Massensterben auf dem
Mittelmeer.
 
 
Redaktion

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