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Rente steigt um bis zu 2,50 Prozent

Rente steigt um bis zu 2,50 Prozent

In Westdeutschland steigt die Rente zum 1. Juli 2015 um 2,10 Prozent. In den neuen Bundesländern steigt sie sogar um 2,50 Prozent. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert in den neuen Ländern nun 92,6 Prozent seines Westwerts (bisher 92,2 Prozent). Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling: "Der 1. Juli ist ein guter Tag für Rentner in Deutschland. Sie können sich nicht nur über ein kräftiges Plus bei ihrer Rente freuen. Es ist auch der Jahrestag für das Rentenpaket. Es verschafft vielen Menschen erstmals seit Jahren wieder Leistungsverbesserungen in der Rente. Dazu gehört vor allem die von der Union auf den Weg gebrachte Mütterrente. Kindererziehungszeiten vor 1992 werden, wie wir es im Koalitionsvertrag vereinbart haben, seit 2014 rentenrechtlich anerkannt. Durch die Berücksichtigung der Erziehungsleistung in der Alterssicherung schließen wir zum Teil Gerechtigkeitslücken. Über neun Millionen Mütter profitieren von der Mütterrente. Zudem gibt es ebenfalls wesentliche Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und bei Rehabilitationsleistungen. Außerdem wurde die abschlagsfreie Rente mit 63 eingeführt. All das sind gute Signale für die aktuelle Situation in der gesetzlichen Rente. Trotz der Mehrausgaben, die mit dem Rentenpaket verbunden sind, sind die Rentenkassen sehr gut gefüllt. Somit konnten die Beiträge zur Rentenversicherung mehrmals in Folge von 19,9 Prozent auf jetzt 18,7 Prozent gesenkt werden und gleichzeitig die Renten deutlich steigen. Den Rentnern steht wegen der geringen Inflation mehr Geld zur Verfügung. Besonders erfreulich ist dabei, dass der Osten weiter aufgeholt hat. Die Rentenangleichung schreitet weiter voran. Unser Ziel muss es aber sein, mittelfristig das Renteneintrittsalter und die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen zu erhöhen. Nur so ist die Rente auf Dauer zukunftsfest. Wir haben einige Vorschläge diskutiert, wie flexible Übergänge vom Erwerb in den Ruhestand attraktiver gestaltet werden können. Hier sollten wir uns auf ein gutes Konzept verständigen. Sorgen bereitet uns die betriebliche und private Altersvorsorge angesichts der aktuellen Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt und bezüglich der Niedrigzinsphase. Hier ist das Vertrauen in die Märkte und die Produkte sehr wichtig. Daran müssen die Anbieter arbeiten. Uns liegt daran, dass die Verbreitung von Betriebsrenten auch in kleinen und mittleren Betrieben steigt. Auch hierzu arbeitet die Koalition an neuen Konzepten."

Redaktion

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