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Bundesregierung stimmt dem Zweiten Dopingopfer-Hilfegesetz zu

Die Bundesregierung hat heute dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes über eine finanzielle Hilfe für Dopingopfer der DDR (Zweites Dopingopfer-Hilfegesetz) zugestimmt.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière erklärte: "Mit dem heutigen Tage sind wir unserem Ziel, der Neuauflage eines Fonds für DDR-Dopingopfer, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Angesichts des schweren Schicksals vieler DDR-Dopingopfer und ihres sehr schlechten Gesundheitszustandes ist Eile geboten. Ich bin zuversichtlich, dass es uns nun gelingen wird, das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz als gesetzliche Grundlage für den neuen Fonds bis zum Sommer dieses Jahres zu verabschieden und bereits in der zweiten Jahreshälfte Zahlungen zu ermöglichen."

Bereits im Jahre 2002 hatte die Bundesregierung einen Fonds aufgelegt, aus dem 194DDR-Dopingopfer eine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 10.500 Euro erhalten haben. Damals wurden aber nicht alle DDR-Dopingopfer erfasst, unter anderem, weil die schweren Gesundheitsschäden als Folge des Dopings teilweise erst später eingetreten sind. Mit dem Zweiten Gesetz über eine finanzielle Hilfe für Dopingopfer derDDR können nun auch diese Geschädigten bei Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen jeweils 10.500 Euro als einmalige Hilfe erhalten.

Redaktion

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