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Ein menschenverachtender, grausamer Anschlag

In einem Münchner Einkaufszentrum sind nach Polizeiangaben am Freitag Schüsse gefallen. Die Polizei bestätigte mindestens acht Tote und eine unbekannte Anzahl an Verletzten.

"Unsere Gedanken sind bei den Opfern des Anschlages, bei ihren Familienangehörigen und auch bei den Polizisten, die unsere Freiheit und Sicherheit verteidigen", sagte Kanzleramtsminister Peter Altmaier im ZDF heute journal.

Bundeskanzlerin Angela Merkel werde fortlaufend unterrichtet, die zuständigen Minister seien auf dem Weg nach Berlin. Am Samstag werde im Bundessicherheitskabinett die Lage erörtert, so Altmaier.

"Weiteren Schaden, weitere Verluste verhindern"

Zum derzeitigen Augenblick sei die genaue Zahl der Täter unklar. "Wir haben von einer Person die Gewissheit, dass sie an diesem Anschlag beteiligt war." Sie befinde sich auf der Flucht. "Es gibt ganz unterschiedliche Berichte, auch unterschiedliche Zeugenaussagen. Deshalb schließen wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Hypothese aus." Die Sicherheitsbehörden ermittelten in alle Richtungen.

"Wir können leider nicht ausschließen, dass es auch terroristische Bezüge gibt. Wir können sie nicht bestätigen. Aber wir ermitteln auch in diese Richtung", ergänzte Altmaier im Interview mit den Tagesthemen im Ersten am späten Freitagabend. "Und weil es so ist, haben wir zwischen Bund und Ländern, vor allen Dingen in Absprachen mit der bayerischen Polizei, alles in die Werke gesetzt, um weiteren Schaden, weitere Verluste zu verhindern."

Zweiter Anschlag innerhalb weniger Tage

Nach der grausamen Attacke von Würzburg vor wenigen Tagen sei dies bereits der zweite Anschlag innerhalb kürzer Zeit. "Das, was wir heute in München erlebt haben, fordert uns. Wir sind entschlossen, alles zu tun, damit Terror und menschenverachtende Gewalt keine Chance in Deutschland haben", unterstrich der Minister.

"Jeder einzelne Tote, jedes einzelne Opfer ist eines zu viel." Deshalb geben man den Sicherheitskräften die Rückendeckung, die sie bräuchten.

Redaktion

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