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Die deutsche Landwirtschaft braucht und verdient unser Bekenntnis zu ihr

Am Sonntag wird das Erntedankfest gefeiert. Dazu erklärt die für Ernährung und Landwirtschaft zuständige stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gitta Connemann:

"Die landwirtschaftlichen Höfe sind Herzstück und Gesicht des ländlichen Raums. Ohne sie wäre Deutschland ärmer. Die Branche ist mit allen vor- und nachgelagerten Bereichen immer noch der wirtschaftliche Motor Nummer eins auf dem Land. Unsere Kulturlandschaften werden von unseren Bauern gepflegt. Ihre Familien, ihre nachhaltige Lebensweise sind eine gesellschaftliche Säule in vielen Dörfern. Das Erntedankfest bietet Gelegenheit, unseren bäuerlichen Familien dafür zu danken. Denn sie arbeiten 365 Tage im Jahr mit höchstem Einsatz dafür, dass der Verbraucher aus einer Vielzahl an gesunden, sicheren und bezahlbaren Lebensmitteln aus deutschen Landen auswählen kann.

Gerade in einer Zeit, in der viele Bauernfamilien in Deutschland um ihre Existenz kämpfen, verdienen sie unser aller Respekt und Wertschätzung. Am Erntedanktag werden aber viele von ihnen mit großen Sorgen auf das kommende Jahr sehen. Ihre Produkte werden nicht angemessen entlohnt. Die gebührende gesellschaftliche Wertschätzung wird ihnen versagt. Ihr Berufsstand wird seit Monaten diffamiert.

Aber es geht immer noch schlimmer: Wir sehen mit Entsetzen, dass aktuell ein ganzer Berufsstand diskreditiert wird. Bäuerliche Familien, die sich auf dem Boden von Recht und Gesetz bewegen, werden von Recht und Gesetz nicht ausreichend geschützt. In ihre Ställe wird eingebrochen. Es entstehen rechtswidrige Foto- und Filmaufnahmen. In allen anderen Rechtsbereichen würde man von Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung oder Hehlerei sprechen.

Die CDU/CSU-Fraktion steht gerade in dieser Phase an der Seite unserer Landwirte. Denn was wäre der ländliche Raum ohne Landwirtschaft? Mit jedem Hof, der aufgeben muss, verliert nicht nur eine Familie ihre Existenz. Es stirbt ein Stück unserer Identität, unserer Kultur. Es geht also nicht nur um die Existenz unserer Landwirte, sondern auch um das Gesicht unseres Landes. Gerade an Erntedank sollten wir uns dies ins Gedächtnis rufen."

Redaktion

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