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Die Bundesregierung ist erschüttert über die Ereignisse in Berlin

Die Bundesregierung ist erschüttert über die Ereignisse in Berlin, wo ein Lkw in einen Weihnachtsmarkt gerast war. Dabei kamen nach bisherigen Erkenntnissen zwölf Menschen ums Leben, knapp 50 wurden verletzt. "Wir trauern um die Toten und hoffen, dass den vielen Verletzten geholfen werden kann", teilte Regierungssprecher Seibert mit.

In Berlin ist ein Lkw in einen Weihnachtsmarkt gerast. Zwölf Menschen wurden nach Angaben der Polizei getötet. Knapp 50 seien verletzt worden.

Regierungssprecher Steffen Seibert sprach von entsetzlichen Nachrichten. Kanzlerin Merkel sei mit dem Bundesinnenminister und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin im Kontakt, teilte Seibert über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Wir trauern um die Toten und hoffen, dass den vielen Verletzten geholfen werden kann", schrieb er.

Generalbundesanwalt übernimmt den Fall

Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière zeigte sich erschüttert. "Meine Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzten des schrecklichen Vorfalls", schrieb er auf Twitter. Er stehe in "unmittelbaren und durchgehenden Austausch mit den Sicherheitsverantwortlichen im Land Berlin." Er habe zudem Unterstützung durch die Bundespolizei angeboten. Der Bundesinnenminister ordnete für den heutigen Dienstag Trauerbeflaggung der Bundesbehörden an. Bundesjustizminister Heiko Maas teilte mit, dass der Generalbundesanwalt den Fall übernimmt.

Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier sprach den Familien, Angehörigen und Freunden der Opfer sein Mitgefühl aus. "Wir wissen noch nicht mit Gewissheit, was heute Abend wirklich geschehen ist. Die Sicherheitsbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, die Unglücksstelle zu sichern und die Täter zu finden", so der Minister auf Twitter.

Anteilnahme aus aller Welt

Aus der ganzen Welt gibt es bereits politische Reaktionen und Anteilnahme zu den Ereignissen in Berlin. So erklärte der französische Präsident Hollande: "Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft". Der französische Premierminister Cazeneuve twitterte: "Ganz Frankreich steht an Deutschlands Seite." US-Präsident Obama verurteilte das Geschehen in Berlin "auf das Schärfste". "Wir stehen zusammen mit Berlin im Kampf gegen all diejenigen, die unsere Art zu leben und unsere Gesellschaft bedrohen." Die USA seien bereit, Hilfe zu leisten - auch bei der Untersuchung des Vorfalls. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini äußerte sich via Twitter: "Europa einmal mehr getroffen. Unsere Gedanken sind bei allen Opfern und ihren Familien."

Die Polizei richtete eine Notfallnummer unter 030/54023111 ein, über die sich Angehörige informieren können.

Redaktion

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