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Erhöhung des Mindestlohns steigert die Attraktivität dieses Berufszweigs

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Verordnung über die Erhöhung des Mindestlohns für Pflegekräfte bis Anfang 2020 in zwei Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten beschlossen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Peter Weiß:

„Die Erhöhung des Mindestlohns für Pflegekräfte bis Anfang 2020 auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro ist ein positives Signal an die Beschäftigten und ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität der Berufe in der Pflege weiter zu steigern. Rund 900.000 Beschäftigte werden von dieser Entscheidung direkt profitieren und bereits zum 1. Januar 2018 mehr Lohn in der Tasche haben.

Die Erhöhung des Mindestlohns für Pflegekräfte ist auch Ausdruck der hohen Wertschätzung für die geleistete Arbeit der Beschäftigten. Allerdings müssen wir weiter gezielt daran arbeiten, die Berufsbilder in der Pflege noch stärker  aufzuwerten. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sind wir auf eine qualitativ gute Pflege in Deutschland angewiesen.

Gute Arbeitsbedingungen, Perspektiven zur beruflichen Entwicklung und eine angemessen Bezahlung sind Grundvoraussetzungen, um den Fachkräftebedarf in Deutschland auch in Zukunft zu decken.“

Hintergrund: Derzeit beträgt der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte 10,20 Euro in Westdeutschland und 9,50 Euro im Osten. Zum 1. Januar 2018 soll er auf 10,55 Euro (Westen) und 10,05 Euro (Osten) steigen. Ab 2019 sollen es dann noch einmal jeweils 50 Cent mehr sein, ab 2020 dann nochmals 30 Cent mehr. Die Lohnuntergrenze in der Pflege betrifft rund 908.000 Beschäftigte.

Redaktion

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