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Mehrheit der Deutschen findet Deutschland sozial ungerecht

Mehrheit der Deutschen findet Deutschland sozial ungerecht
Diakonie Deutschland veröffentlicht neue Umfrage und Sozial-O-Mat zur
Bundestagswahl

61,7 Prozent der Deutschen sind der Meinung, in
Deutschland ginge es nicht sozial gerecht zu. Dies ist das Ergebnis einer
repräsentativen Umfrage der Diakonie Deutschland, die vom Berliner
Meinungsforschungsinstitut Civey erstellt wurde.

"Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht überraschend", sagt Diakonie-Präsident
Ulrich Lilie. "Viele Menschen in unserem Land sehen eine wachsende soziale
Ungleichheit. Es braucht mehr politisches Engagement, damit Deutschland sozial
gerechter wird!" Dazu könne jeder mit seiner Entscheidung bei der nächsten Wahl
beitragen: "Wer bei der Bundestagswahl wählen geht, beeinflusst entscheidend die
politische und soziale Entwicklung in unserem Land", sagt Lilie.

Mit einem neuen Frage-Antwort-Tool, dem Sozial-O-Mat, will die Diakonie ihren
Beitrag dazu leisten. Er zeigt auf, welche Position zu ausgewählten sozialen
Themen die einzelnen Parteien vertreten. Angelehnt an den Wahl-O-Mat müssen 12
Thesen aus den Themengebieten Familie, Flucht, Pflege und Armut mit "stimme zu",
"stimme nicht zu", "neutral" oder "These überspringen" beantwortet werden.
CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD  haben auf die
gleiche Weise geantwortet. So können die Nutzer die eigenen Antworten mit denen
der Parteien abgleichen und der Grad der Übereinstimmung wird errechnet.
Beispielhafte Geschichten zeigen, welche Auswirkungen die verschiedenen
politischen Ansätze zu den sozialen Themen für die betroffenen Menschen haben.

"Beim Sozial-O-Mat geht es um die wichtigsten sozialen Themen unserer Zeit. Er
soll die Wählerinnen und Wähler bei ihrer Wahlentscheidung unterstützen und
ihnen verdeutlichen, welche Auswirkung ihre Wahl für das Leben der Menschen in
unserem Land hat", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Redaktion

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