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Bayer-Monsanto-Übernahme: Gefährliche Dominanz

Zur Fusion von Bayer und Monsanto erklären Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender, und Katharina Dröge, Sprecherin für Wettbewerbspolitik:
 
Bayer weiß, was für einen Konzern sie gekauft haben. Der Name Monsanto verschwindet zwar im Papierkorb, die umweltschädlichen Produkte bleiben Programm. Für die Umwelt, Artenvielfalt und Lebensmittelsicherheit bergen dieser Deal und die Entstehung eines weiteren Agrogiganten enorme Risiken. Angesichts des enormen finanziellen Drucks unter dem Bayer nach dieser Übernahme steht, ist kaum davon auszugehen, dass der Bayer-Vorstand sein Versprechen, höchste ethische, ökologische und soziale Standards zu sichern, einhalten wird. Sie bleiben damit Schönfärberei. Die Bundesregierung muss eine Klage gegen die Zulassung des Zusammenschlusses prüfen.
 
Die immer neuen gigantischen Fusionen haben zudem gezeigt: Es braucht eine Verschärfung des Wettbewerbsrechts, damit sich die gefährliche Fusionsspirale im Agrarbereich nicht ungehemmt fortsetzt. Nach dem Bayer-Monsanto Zusammenschluss dominieren nur noch vier Konzerne die Lebensmittelversorgung ganzer Staaten. Es dürfen nicht noch weniger werden.
Redaktion

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