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CO2-Grenzwerte müssen streng, aber erreichbar sein

Zur Vereinbarung der EU-Umweltminister, die CO2-Grenzwerte für Pkw-Neuzulassungen von 2020 bis 2030 um 35 Prozent zu reduzieren, können Sie die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Klimaschutz, Anja Weisgerber, mit folgenden Worten zitieren:

„Wir brauchen in Europa ambitionierte, aber auch realisierbare Vorgaben für den CO2-Ausstoß von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Wir müssen einerseits die Daumenschrauben für die Automobilindustrie soweit anziehen, dass diese sich auch tatsächlich anstrengen muss, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Andererseits dürfen die Grenzwerte aber auch nicht so streng sein, dass sie unerreichbar sind. Denn damit würden am Industriestandort Deutschland Arbeitsplätze gefährdet. Ziel muss sein, dass die Automobilindustrie in die weitere Entwicklung von Umweltinnovationen investiert. Das Geld darf nicht in Strafzahlungen fließen, die sie bei Nichteinhaltung unrealistischer Grenzwerte bezahlen müsste.

Die vom EU-Umweltrat beschlossenen Grenzwerte sind in der Tat ambitioniert. Die Automobilindustrie ist jetzt gefragt, schnell und noch intensiver als bisher auf alternative Antriebsarten und effizientere Technologien umzuschwenken, die den CO2-Ausstoß reduzieren - zum Beispiel auf die Leichtbauweise. Anreize werden auch dadurch gesetzt, dass Investitionen in Umweltinnovationen und der Einsatz von alternativen Antriebsarten besonders auf den Flottenwert angerechnet werden."

Redaktion

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