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Weiterbildung und Künstliche Intelligenz werden für unser Leben viel größere Bedeutung erlangen

Die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU Bundestagsfraktion hat heute ihre zweitägige Klausur auf dem Telegrafenberg in Potsdam mit einem klaren Zukunftsbekenntnis abgeschlossen. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der Obmann, Dr. Stefan Kaufmann:

Albert Rupprecht: „Wir müssen uns wieder stärker um die zentralen Zukunftsthemen kümmern. Das haben wir auch mit Annegret Kramp-Karrenbauer diskutiert. Weiterbildung und Künstliche Intelligenz sind für unser Leben von entscheidender Bedeutung. Wir müssen die Menschen durch gute Weiterbildung befähigen, ihre eigenen Kompetenzen auf hohem Niveau erhalten und entfalten zu können. Jede motivierte Fachkraft wird gebraucht. Deswegen werden wir uns stärker darum kümmern, dass wir ein ganzheitliches und modulares Weiterbildungssystem mit vielen Anschluss- und Abschlussmöglichkeiten entwickeln.

Bei Künstlicher Intelligenz und Robotik haben wir die Chance, Produktionskapazitäten und Arbeitsplätze wieder nach Europa zu holen. Dafür brauchen wir neben dem Knowhow auch eine Technologiesouveränität, die uns unabhängiger von Asien und den USA macht. Ein einheitliches Betriebssystem für autonome Systeme, wie es beispielsweise Windows für PC ist, wäre ein möglicher strategischer Baustein. Ein solches Grundprogramm ist die Voraussetzung, damit sich Systeme mit Künstlicher Intelligenz untereinander verständigen können. Wir müssen selber bestimmen, wie wir werteorientiert in den kommenden Jahren leben wollen und dürfen die Gestaltungshoheit über unsere Zukunft nicht anderen überlassen.“
 
Dr. Stefan Kaufmann: „Wir müssen die Chancen unserer Zeit engagierter ergreifen und technologieoffen wieder mehr Mut und Lust auf Zukunft vermitteln. Deutschland befindet sich an einem Scheideweg. Wir können es uns nicht mehr leisten, statt über echte Zukunftsinvestitionen fast nur über Umverteilung zu reden. Zukunft braucht Priorität. Deswegen muss der Finanzminister seinen Haushaltsentwurf zügig überarbeiten und ausreichend Geld für Bildung und Forschung bereitstellen. An der Zukunft den Rotstift anzusetzen, beschneidet die Chancen künftiger Generationen massiv. Kürzungen beim Etat für Bildung und Forschung in Höhe von rund 570 Millionen Euro für 2020 unterlaufen die Leitlinien der Unionspolitik, wonach wir seit 2005 einen stetigen Aufwuchs auch in schwierigen Zeiten gesichert hatten. Das werden wir nicht durchgehen lassen und haben uns auf der Klausur klar pro Zukunft positioniert.“
 

Redaktion

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