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Mehr Nachhaltigkeit im Rennsport: Formel E erhält ISO 20121-Zertifizierung

Die Formel E, das elektrische Pendant der Formel 1, setzt sich für mehr Nachhaltigkeit im Rennsport ein und hat erneut die ISO 20121-Zertifizierung erhalten. Diese unterstreicht das Engagement der Rennserie in Sachen Klimaneutralität. Die bei der Formel E verwendete Technologie soll zudem die Entwicklung von Elektroautos positiv beeinflussen und deren Absatz ankurbeln. 

Innovative Ideen zum Thema Recycling umgesetzt

Wenn es zu nachhaltigen Veranstaltungen kommt, ist die Formel E ganz vorn dabei. Bereits seit Juli 2018 erhält die an Popularität gewinnende Rennserie die wertvolle ISO 20121-Zertifizierung und setzt damit ein Zeichen für mehr Elektromobilität – nicht nur auf der Rennstrecke. Wie aus einer Pressemitteilung auf e-formel.de, der deutschsprachigen Portalseite zur Formel E, hervorgeht, wird die Auszeichnung von der Zertifizierungsgesellschaft SGS verliehen. Auch in der nunmehr dritten Generation beweist die Rennserie, dass sie neue Maßstäbe setzen kann. Durch neue Recycling-Ideen und die aktive Müllreduzierung am Rennort habe die Formel E erneut alle Kriterien erfüllt, um das höchste Zertifizierungsniveau für nachhaltige Veranstaltungen zu behalten. 

Mehr Elektromobilität fernab der Rennstrecke

Den Veranstaltern der Formel E liegt es am Herzen, deren Botschaft auch über die Grenzen des Sports hinauszutragen. Von Jahr zu Jahr konnte die Batterie-Technologie weiter optimiert werden. Der Unterschied zur Formel 1 ist, dass die Boliden nicht mit einem Benzinmotor ausgestattet sind, sondern elektrisch fahren und durch einen Akku aufgeladen werden. Großer Durchbruch in der zweiten Saison war die verbesserte Akku-Laufzeit. Dadurch konnte die Reichweite der Flitzer erhöht werden. Das Resultat: Für die gesamte Fahrt war keine Pause notwendig. Mit der dritten Auflage möchte man sich nun mit der Möglichkeit des Schnellladens beschäftigen. Ist die Batterie-Kapazität im Keller, soll der Akku binnen Sekunden wieder „aufgetankt“ werden können. Was sich bei der Formel E erprobt hat, sollte auch im Alltag funktionieren. „Wichtig ist, dass wir eine Technologie entwickeln, die auch den Elektrofahrzeugen auf der Straße zugutekommen, das ist der Kern des Prinzips“, sagt Jamie Reigle, Geschäftsführer der Formel E. Die langen Ladezeiten sind für viele Menschen noch immer ein Hinderungsgrund, sich ein E-Auto anzuschaffen. Julia Palle, Senior Sustainability Consultant der Formel E, zufolge sei das Konzept der Formel E mit dem primären Ziel geschaffen worden, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen und nachhaltige Maßnahmen zu fördern, um das Bewusstsein für die Vorteile des elektrischen Fahrens zu stärken. 

Formel E: 14 Saisonrennen rund um den Erdball

Bei den 14 Saisonrennen, die die Fahrer rund um den Globus meistern müssen, bieten sich ausreichen Gelegenheiten, das Konzept der E-Mobility einem breiteren Publikum vorzuführen. Drei Rennen sind bereits gelaufen. Am 15. Februar geht es in Mexiko um den Sieg, am 29. Februar dann in Marokko. Das letzte Rennen findet am 26. Juli in London statt. Wie Energie Baden-Württemberg, EnBW, berichtet, bieten ARD und ZDF einen Livestream der meisten Rennen an. So kann man in Echtzeit mitfiebern und das Geschehen vom heimischen Computer aus mitverfolgen. Die Livestream-Technologie hat sich nicht nur im Sportbereich bewährt. Auch in der Gamingindustrie ist die Live-Übertragung ein fester Bestandteil von Spielen. Bei Glücksspielen kann man so zum Beispiel direkt mit dem Croupier kommunizieren und sich die Casino-Atmosphäre ganz leicht ins eigene Wohnzimmer holen. Bewertungsseiten können dabei helfen, das beste Online Casino dafür ausfindig zu machen. Ein ähnliches Prinzip wird auch auf Plattformen wie Twitch angewendet, auf der sich Streamer und Streamende durch die neue Technologie gegenseitig bereichern. Die Live-Übertragung lohnt sich bei der Formel E also auf jeden Fall. 

 

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