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Das sind die ersten fünf Trainerentlassungen der laufenden Bundesligasaison

„Neue Besen kehren gut“: Diese Binsenweisheit hört man immer wieder, wenn ein Fußballverein seinen Trainer feuert. In Düsseldorf haben die Verantwortlichen der Fortuna wohl diesen Spruch im Hinterkopf gehabt, als sie Ende Januar ihren Chefcoach Friedhelm Funkel entließen.

Funkels Entlassung war bereits die fünfte in der Bundesliga-Saison 2019/2020. Und sie wird vermutlich auch nicht die letzte bleiben.

Fortuna-Fans werden Friedhelm Funkel vermissen

Für Funkel soll nun Uwe Rösler das Kommando übernehmen und die Düsseldorfer aus dem Tabellenkeller führen. Der 1968 geborene ehemalige DDR-Nationalspieler hat bisher ausschließlich Klubs im Ausland trainiert, nämlich in England und Skandinavien. Die Fortuna ist sein erster deutscher Verein als Coach. 

Bei den Fans kam die Funkel-Entlassung jedoch gar nicht gut an. Während seiner beinahe vier Jahre in der Landeshauptstadt war er zu einem echten Sympathieträger geworden. Auch in der Lokalpresse wurde er als „Kult-Trainer“ bezeichnet, so zum Beispiel auf https://www.express.de/sport/.

Wird Bayern mit Flick wieder Deutscher Meister?

Den Anfang machte allerdings der FC Bayern. Nach der 1:5-Klatsche in Frankfurt war am 3. November Schluss für Niko Kovač. Der vierte Tabellenplatz nach dem 10. Spieltag war den Vereinsbossen zu wenig.

Unter Kovač’ Nachfolger Hansi Flick läuft es besser: Am 20. Spieltag war der Rekordmeister erstmals seit September 2019 wieder Tabellenführer, wie auch auf https://extra.bet365.com/news/de/Fussball/Bundesliga/die-bayern-ubernehmen-die-tabellenspitze berichtet wird. Bei Online-Wetten, etwa von bet365, gelten die Bayern mit einer Quote von 1,40 (Stand 04.02.) ohnehin als erster Kandidat auf die Meisterschale.

Köln: Mit Gisdol zur überraschenden Siegesserie

 

Auch beim 1. FC Köln werden Verantwortliche und Fans den Trainerwechsel nicht bereuen. Am 9. November 2019 war Achim Beierlorzer in der Domstadt entlassen worden. Da waren die Geißböcke Siebzehnter, die Abstiegsangst ging um.

Dann kam „Feuerwehrmann“ Markus Gisdol: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten holte der FC zwischen dem 15. und dem 20. Spieltag beeindruckende fünf Siege aus sechs Ligaspielen. Inzwischen dürfen die Fans des „Effzeh“ wieder auf den Klassenerhalt hoffen.

Mainz 05 will mit Beierlorzer die Klasse halten

Für Achim Beierlorzer dauerte es nach seiner Entlassung in Köln keine zehn Tage, da klingelte schon wieder sein Telefon. Mainz 05 verpflichtete den ehemaligen Mathe- und Sportlehrer. Sein Vorgänger Sandro Schwarz war entlassen worden, nachdem der FSV am 11. Spieltag auf den Relegationsplatz zurückgefallen war.

Dass der Franke innerhalb eines so kurzen Zeitraumes zu einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt wechselte, wurde von Spielern und in der Presse teilweise kritisiert, beispielsweise auf https://www.sueddeutsche.de/sport/.

Klinsmann hat selbstbewusste Pläne mit Hertha

 

Ante Čović trat ein schweres Erbe an, als er zur neuen Saison der Nachfolger von Hertha-Urgestein Pál Dárdai wurde. Nach nicht einmal fünf Monaten war Schluss: Als Berlin am 12. Spieltag die vierte Niederlage in Folge kassierte, wurde Čović entlassen und durch Jürgen Klinsmann ersetzt. 

Und „Klinsi“ spricht schon davon, mittelfristig mit der Hertha international zu spielen, etwa in einem Interview auf https://www.berliner-kurier.de/sport/. Doch erst einmal muss 2020 der Ligaverbleib gesichert werden.

2019 stiegen drei Vereine trotz Trainerwechsel ab

In der Vorsaison wechselten sechs Bundesliga-Klubs ihren Coach, der VfB Stuttgart sogar gleich zweimal. Den Abstieg in der Relegation konnten die Schwaben damit aber nicht verhindern. Ebenso wenig wie Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg. 

 

In Köln, Mainz, Berlin und Düsseldorf glaubt man wahrscheinlich lieber an den Spruch mit den neuen Besen als an diese Statistik. Währenddessen ist der FC Bayern mit neuem Trainer im Rennen um den Meistertitel wieder ganz vorn dabei.

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