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Biogasanlagen besser fördern - Energiewende nicht weiter torpedieren

SPD-Expertinnen fordern rentable und nachhaltige Lösungen für Biogasanlagen im Freistaat - Karl und Müller: Betriebe sind für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar

Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung auf, sich für eine zukunftsfähige Förderung von Biogasanlagen im Freistaat einzusetzen. Die energiepolitische Sprecherin Annette Karl erklärt dazu: "Durch das Auslaufen der EEG-Vergütung in vielen Biogasbetrieben stehen insbesondere die mittelständischen Anlagen vor dem Aus. Wir brauchen dringend eine zukunftsfähige und rentable Unterstützung um Versorgungssicherheit sicherzustellen, denn die Biogasanlagen sind elementar für eine erfolgreiche Energiewende im Freistaat."

Auch die landwirtschaftspolitische Sprecherin, Ruth Müller, sieht dringenden Handlungsbedarf für die zukunftsfähige Förderung von Biogasanlagen im Freistaat. Neben den energiepolitischen Aspekten sind für Müller auch die wirtschaftlichen Vorteile von großer Bedeutung: "Die Betriebe stärken den ländlichen Raum und bieten vielerorts ökonomisch sinnvolle Verwertungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft. Fast jede vierte Biogasanlage in Deutschland befindet sich in Bayern. Hierzulande produzieren rund 2.500 Betriebe Biogas. Das drohende Aus einiger Anlagen wäre fatal für die wirtschaftliche Situation vor Ort."

In einem Berichtsantrag will die SPD wissen, welche Auswirkungen die geplante Gesetzesnovelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes auf die Biogasanlagen im Freistaat hat und welche Vorteile sich daraus für die Betriebe ergeben. Die SPD-Abgeordneten wollen außerdem wissen, wie viele Betriebe in den kommenden zehn Jahren aus der EEG-Vergütung fallen. Des Weiteren fragt der Bericht, welche Maßnahmen die Staatsregierung forciert, um die Biogasproduktion in Bayern nachhaltig zu fördern.

Redaktion

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