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Kernforderungen durch die aktuellen Ereignisse

Die Piratenpartei Münster sieht eine ihrer Kernforderungen durch die aktuellen Ereignisse wie Klimawandel und - erst recht – die Ausbreitung des Corona-Virus bestätigt: Die umfassende und flächendeckende Digitalisierung von Kommunikation und wirtschaftlichen und öffentlichen Abläufen.
 
Alleine schon bei der derzeitigen Mobilitätsdebatte sehen die Piraten die Lösung von Umweltproblemen durch verstopfte Straßen mit hohen Abgasemissionen nicht nur in der Verlagerung zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln, sondern auch darin, den Verkehr durch Digitalisierung vieler Bereiche vermehrt überflüssig zu machen. Die aktuelle globale Pandemie ist ein weiteres, gewichtiges Argument für diesen Vermeidungsansatz.
 
Die meisten Behördengänge könnten schon heute durch Kommunikation von zu Hause am Bildschirm erledigt werden. Das gleiche gilt für Institutionen wie Krankenkassen, Rentenversicherung, Banken und ähnliche Unternehmen, wo nach wie vor persönliches Erscheinen für Beratung und Formalitäten gefordert wird, die man problemlos auch am Bildschirm erledigen könnte.
 
Auch Arztbesuche, Unterricht an Universitäten und Fortbildungseinrichtungen können zum Teil digital durchgeführt werden. „Weite Teile der Bevölkerung verbringen wertvolle Lebenszeit mit langen Wegen vom und zum Arbeitsplatz, um dann dort in einem Bürohaus an einem Rechner zu sitzen und die gleiche Tätigkeit zu verrichten, die auch zu Hause im Home-Office erledigt werden könnte“, meint Peter Hemecker, Kreisvorsitzender der Piraten.
 
„Der Staat und speziell auch die Stadt Münster hat hier in den letzten 20 Jahren vieles versäumt, was es jetzt nachzuholen gilt“, kritisiert Piraten-Ratsherr Johannes Schmanck, „dass erst eine solche Virus-Epidemie dafür sorgen muss, dass etwas unternommen wird, ist schon sehr traurig. Man kann nur hoffen, dass Politik und Verwaltung jetzt alles in Richtung einer umfassende Digitalisierung unternimmt“.

Redaktion

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