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Truppe unterstützt mit Amtshilfe und stellt spezielles Einsatzkontingent auf

Im Kampf gegen das Coronavirus leistet die Bundeswehr auf verschiedenen Ebenen einen wichtigen Beitrag. Dazu erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU – Bundestagsfraktion, Henning Otte:

„Die Bundeswehr hat ein 15.000 Soldaten starkes ‚Corona-Einsatzkontingent‘ aufgestellt, um in der jetzigen Krise zu unterstützen. Sie sollen gegebenenfalls im Sanitätsdienst und im Bereich der Logistik helfen. So wird es möglich sein, zivile Kräfte zu entlasten, falls die Krise sich weiter verschärft. Das ist eine vorsorglich getroffene Hilfsmöglichkeit, um schnell und verzugslos handeln zu können. Dazu kommen etwa 17.000 Soldaten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, die unterstützen, wo sie können. Außerdem bringen die vier Bundeswehrkrankenhäuser etwa 80% ihrer Kapazitäten in die zivile Gesundheitsversorgung ein.

Aktuell leistet die Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe jetzt schon einen wichtigen Beitrag. Soldatinnen und Soldaten helfen bei der Beschaffung von medizinischen Schutzausstattungen. Zudem stellt die Bundeswehr in ihren Kasernen Infrastruktur zur Verfügung, um Quarantänemöglichkeiten zu schaffen. Sie ist bereit, alles an Hilfe zu leisten, was sie leisten kann. Das funktioniert. Alle Beteiligten leisten wie immer hervorragende Arbeit.

Wichtig ist, dass Europa geeint in dieser Krise zusammenzusteht. Die Bundeswehr hat bereits unsere italienischen und französischen Partner unterstützt und schwer erkrankte Patienten nach Deutschland transportiert. Dafür verfügt sie mit dem MedEvac-Airbus über die außergewöhnliche Fähigkeit ‚fliegender Intensivstationen‘.

Da die Corona-Pandemie noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat, hält die Bundeswehr nun Fähigkeiten vor, um bereitzustehen. Deshalb ist die Aufstellung eines ‚Corona – Einsatzkontingents‘ der Bundeswehr eine richtige Entscheidung.

Auf unsere Truppe ist Verlass, wenn es um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands geht. Dafür gebührt Ihnen sowie allen anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die in dieser Krise zusammenstehen und alles geben, Anerkennung und Dank.“

Redaktion

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