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Junge Union: Klares Nein zur Vermögensabgabe

(LPP) Zur Forderung nach höheren steuerlichen Belastungen für Vermögende erklären der Bundes-vorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und die finanzpolitische Sprecherin der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Kristin Peitz: „Bezug nehmend auf den Entwurf des neuen Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesre-gierung werden Stimmen in der Opposition nach einer Vermögensabgabe für Wohlhabende laut.

Diese Forderung ist nicht nur populistisch und kurzsichtig, sie trifft zudem vor allem den deutschen Mittestand und bestraft diejenigen, die schon jetzt die Hauptsteuerlast in Deutschland tragen. Mit der Vermögenssteuer würden Steuern auf etwas erhoben, für das in Vergangenheit bereits Abgaben bezahlt wurden. Die Junge Union teilt die heute geäußerte Skepsis von Bun-deskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB gegenüber dem Vorstoß und lehnt jede Form der Doppelbesteuerung als unfaire Belastung des deutschen Steuerzahlers ab! Aus dem in der Ressortabstimmung befindlichen Armuts- und Reichtumsbericht geht hervor, dass der private Wohlstand in Deutschland in vergangenen Jahren durch alle sozialen Schichten hindurch angewachsen ist.

Auch belegt der Bericht wachsende Aufstiegschancen für sozial benachteiligte Mitbürger. Bei dem Ruf nach stärkerer Belastung der Vermögenden wird gerne außer Acht gelassen, dass bereits mehr als die Hälfte der Steuerlast von den wohlhabenden Bürgern in Deutschland geschultert wird. Zudem werden große Teile des Privatvermögens in Unternehmen investiert, die wiederum Arbeitsplätze schaffen. Eine noch stärkere Belastung träfe daher vor allem mittelständische Unternehmen und Familienbetriebe, die mit ihrem nachhaltigen Wirtschaften jedoch eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft darstellen. In vielen Fällen würde eine weitere Abgabe auf Privatvermögen zu einer verstärkten Abwanderung der betroffenen Unternehmer ins wirtschaftsfreundlichere Ausland führen. Das kann sich Deutschland nicht leisten! Die Junge Union lehnt einen solchen Vorstoß daher dezidiert ab!“

WWW.JUNGE-UNION.DE

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