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Vor dem Hintergrund der Verhandlungen über eine Fusion der Luftfahrt- und Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Prof. Dr. Kurt J. Lauk

(LPP) „Europäische Lösung ist der richtige Weg“ / Angesichts der heute um 17.00 Uhr Londoner Zeit von den britischen Behörden gesetzten Frist, bis zu der die Konzerne EADS und BAE mitteilen müssen, ob sie weiter den Weg zum Zusammenschluss gehen wollen, fordere ich die Bundesregierung auf, die Fusionsverhandlungen positiv zu begleiten und ihren Einfluss für eine europäische Lösung geltend zu machen.

Dem Bemühen, einen neuen europäischen Großkonzern im Bereich der Rüstungsindustrie zu schaffen, muss mehr Zeit eingeräumt werden. Dabei muss es das vorrangige Ziel sein, eine vollständige Privatisierung der Konzerne zu erreichen.

Die deutsche Bundesregierung sollte in dem neuen Unternehmen allerdings ihren Einfluss über eine „golden Share“ erhalten. Damit sichert sie sich ihren Einfluss hinsichtlich neuer Technologien und Arbeitsplätze in Deutschland. Allerdings sollte sie auf ihre zur Zeit in den Verhandlungen im Raume stehenden Anteile in Höhe von 9% verzichten. Je unabhängiger das neue Großunternehmen in Zukunft ohne Einflussnahme von europäischen Regierungen operativ tätig werden kann, um so effizienter und erfolgreicher kann es seine wirtschaftlichen Ziele erreichen und Wertschöpfung auch für den deutschen Standort generieren.

Deutschland und das Vereinigte Königreich sollten deshalb an einem Strang ziehen und die Verhandlungen vorantreiben. Die europäische Lösung ist der richtige Weg.

Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Dr. Thomas Raabe
Pressesprecher
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