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Legalisierung von Cannabiskonsum jetzt

(LPP) Laut Bericht von Spiegel Online vom 19. Oktober fand bei Markus Barenhoff, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland eine Hausdurchsuchung statt, in deren Rahmen wenige Gramm Canabis gefunden wurden. Nach Angaben des Spiegels wurde der Fund unter der Rubrik organisiertes Verbrechen an das Innenministerium gegeben.

Wie auch die Piratenpartei sprechen sich die Jungen Piraten für eine vollständige Legalisierung von Cannabiskonsum aus. Dass der Konsum und Besitz von Cannabis für den Eigenbedarf vom Innenministerium in die Nähe der organisierten Kriminalität gestellt werden, zeigt, wie rückständig die aktuelle Drogenpolitik in Deutschland ist.
 
»Die Regierung muss ihre Drogenpolitik endlich von eigenen Moralvorstellungen entkoppeln. Wir brauchen eine Drogenpolitik, die Konsumenten entkriminisalisiert, Abhängigen wirklich hilft und nicht noch zusätzlich den Boden für organisierte Kriminalität nährt. Die derzeitige, historisch begründete, Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen hat keine fundierte Grundlage – die Praxis anderer Länder wie Portugal zeigt, dass der "War on Drugs" gescheitert ist.«, so Florian Zumkeller-Quast, Vorsitzender der Jungen Piraten.
 
Paul Meyer-Dunker, stellvertretender Vorsitzende der Jungen Piraten, ergänzt:
»Es ist an der Zeit, dass dieser Vorfall zu einem echten Nachdenken über fortschrittliche Drogen- und Suchtpolitik führt. Während die gesundheitlichen Schäden von Alkoholkonsum höhere als bei Cannabiskonsum sind, sieht die gesetzliche Lage genau gegensätzlich aus: Alkohol ist legal und gesellschaftlich akzeptiert, Cannabis wurde illegalisiert. Diese Bigotterie der deutschen Drogenpolitik muss ein Ende haben.«
 
Junge Piraten
Pflugstraße 9a
10115 Berlin
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Ansprechpartner: Florian Zumkeller-Quast

Redaktion

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