LandesPressePortal - Aktuelle Politik Nachrichten

Raik Nowka: Crystal Meth - Gefahren erkennen und vermeiden

Crystal Meth ist eine der gefährlichsten Drogen unserer Zeit. Es macht besonders schnell süchtig und hat einen enormen psychischen und physischen Verfall zur Folge. In Brandenburg hat sich die Zahl der bekannten Meth-Konsumenten seit 2010 vervierfacht, doch die Landesregierung bleibt untätig. Über das Nichtinteresse des Gesundheitsministeriums entsetzt, legt nun die CDU-Fraktion anlässlich des Welt-Anti-Drogentages ein eigenes Konzeptpapier zur Bekämpfung und Prävention dieser gefährlichen Droge vor.

 

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Raik Nowka, betonte die dringende Notwendigkeit einer konsequenten und nachhaltigen Strategie zur Vermeidung des Drogenkonsums. „Uns sind vor allem die Ausweitung der gesundheitlichen Aufklärung und eine patientenorientierte Entwöhnung und Rehabilitation wichtig“, sagte Nowka.

 

Der Konsum von Crystal könne vor allem aber durch polizeiliche Kontroll- und Verfolgungsarbeit eingeschränkt werden. „Die Kriminalprävention ist Aufgabe der Länder, insbesondere ist hierbei ein Hauptaugenmerk auf die Unterbindung von Herstellung, Handel und Schmuggel von Drogen zu legen“, so Nowka. Rauschgift- und Beschaffungskriminalität endeten nicht an Landesgrenzen. Die CDU-Fraktion wolle  zur Bekämpfung dieser Straftaten die bereits bestehende Zusammenarbeit mit anderen Ländern ausbauen und strebt insbesondere mit den Partnern aus Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, dem Bund, der Republik Polen und der Tschechischen Republik den Aufbau eines gemeinsamen Kompetenzzentrums zur grenzüberschreitenden Sicherheit an.

„Bisher lässt die Landesregierung die Menschen, die von Crystal Meth abhängig sind, allein. Der Konsum von Crystal Meth wird als regionales Problem abgetan, für dessen Lösung die Kommunen im Süden allein zuständig seien. Mit dem von uns vorgelegten Konzept ist es möglich, ganzheitlich gegen eine Droge vorzugehen, die unserer Jugend schwerwiegende und irreparable Schäden zuzufügen kann“, so Nowka abschließend

 

Redaktion

Das LandesPressePortal (LPP) ist ein unabhängiges Presseportal für Parteien, Fraktionen und Ministerien in der Bundesrepublik Deutschland.

Um Presse-Meldungen auf dem LandesPressePortal zu veröffentlichen, senden Sie diese per Email (ggf. als Word-Dokument -Bitte kein PDF- und eventuell einem Bild im JPEG-Format mit mind. 1000 x 600 Pixel) an redaktion@landespresseportal.de. Grundsätzlich ist die Veröffentlichung von Presse-Meldungen auf dem LPP kostenlos. Die Redaktion bzw. der Seiteninhaber distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen veröffentlichten Video- & Presse-Meldungen und den Ton-, Bild- & Logo-Rechten. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion bzw. der Seitenbetreiber.

 

 

Weitere Videos der Redaktion

Ähnliche Artikel

  • Drogen-Check soll Gesundheitsschutz und Prävention verbessern
    Drogenkonsum ist mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden: Neben der Substanz selbst führen beigemischte Chemikalien und Streckmittel sowie unerwartete Schwankungen in der Dosierung zu einer erheblichen Gefahr für Menschen, die sich illegale Drogen auf dem Schwarzmarkt beschaffen. Im Extremfall entpuppt sich die vermeintlich harmlose Party-Pille als Todes-Trip. Allein im Land Bremen sind…
  • LINKE fordert Entkriminalisierung von Cannabis als Medizin
    LINKE fordert Entkriminalisierung von Cannabis als Medizin Die Berufung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gegen das Kölner Cannabis-Urteil nimmt Kathrin Vogler zum Anlass, von der Bundesregierung erneut eine Entkriminalisierung von Cannabis zu fordern. Die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Patientenrechte und Arzneimittelpolitik sieht sie in dem strafbewehrten Verbot von Cannabis einen schweren Verstoß gegen das Menschenrecht auf Gesundheit: "Entweder regelt die Bundesregierung schnellstens die Erstattungsfähigkeit für dronabiolhaltige Medikamente durch die gesetzlichen Krankenkassen oder sie muss die Strafverfolgung von Menschen beenden, die für diesen Eigenbedarf Cannabis anbauen. Es widerspricht dem Gebot der Menschlichkeit, Patienten, die unter unerträglichen Schmerzen leiden,…
  • 21. Juli: Nationaler Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen / Für ein neues Verständnis im Umgang mit Drogen
    (LPP) Anlässlich des bundesweiten Gedenktages für verstorbene DrogengebraucherInnen finden auch in diesem Jahr am 21. Juli deutschlandweit Aktionen statt. Vielerorts finden Mahnwachen, Demonstrationen oder kirchliche Andachten statt. So auch in Sachsen.René Jalaß, Mitglied im Landesvorstand der sächsischen LINKEN und dort Sprecher für Drogenpolitik erklärt dazu:"Dieser Gedenktag ist leider bitter nötig.…

Copyright © Landespresseportal.de. Alle Rechte vorbehalten.

Top Desktop version