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Ingo Senftleben: Wir müssen den Fußballfeinden gemeinsam die rote Karte zeigen

In den vergangenen Wochen ist der Brandenburger Fußball vermehrt von negativen Schlagzeilen begleitet worden. Im Mittelpunkt standen dabei Rechtsradikale, die Spiele des FC Energie Cottbus als Plattform für ihre Auftritte und kriminellen Machenschaften nutzten. Der Fraktionsvorsitzende der Brandenburger CDU, Ingo Senftleben, traf sich deswegen am Freitag gemeinsam mit den CDU-Landtagsabgeordneten Björn LakenmacherMichael Schierack und Sven Petke mit Vertretern der Energie-Vereinsführung und dem Cottbusser Oberbürgermeister Holger Kelch. In den Gesprächen sicherten die CDU-Politiker dem Verein die volle Unterstützung beim Engagement gegen die rechtsradikalen Fußballfeinde zu.

Ingo Senftleben dankte dem Verein in den Gesprächen für das jahrelange Engagement gegen rechtsradikale und gewaltbereite Stadionbesucher. „Als leidenschaftlichem Fan blutet mir das Herz, wenn ich erlebe, wie radikale Idioten den Fußball in Verruf bringen. Die Ereignisse in den vergangenen Wochen dürfen sich nicht wiederholen, sollten aber auch nicht über das hohe Engagement des Vereins in den vergangenen Jahren hinwegtäuschen, sich gewaltbereiten Krawallfans in den Weg zu stellen. Wir stehen bei diesem Bemühen fest an der Seite von Energie. Nur gemeinsam können wir den radikalen Fußballfeinden die rote Karte zeigen.“

Aus dem heutigen Gespräch habe man eine Reihe an Informationen mitgenommen, wie die Politik den Vereinen zukünftig besser helfen könne, sagte Senftleben. „Wir haben es auf vielen Fußballplätzen mit rechtsradikalen und gewaltbereiten Zuschauern zu tun. Wir werden dem mit mehr Personal bei Polizei und Staatsschutz begegnen müssen und auch den Ausbau der Sicherheitstechnik, wie modernen Kameraanlagen, in den Stadien unterstützen. Die Vereine brauchen aber auch mehr Hilfe bei der gezielten Präventionsarbeit in den Fanprojekten.“

Grundsätzlich warnte Senftleben jedoch davor, den Fußball in Brandenburg in ein schlechtes Licht zu stellen. „Die ganz klar überwiegende Anzahl der Fußballfans geht in Brandenburger Stadien, um schöne spannende Spiele zu sehen und ihre Mannschaft anzufeuern. In Cottbus waren es alleine in dieser Saison knapp 100.000 Stadionbesucher. Diesen Fans sind wir es schuldig, uns stärker gegen die schwarzen Schafe zu engagieren.“

Redaktion

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