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Gordon Hoffmann: Minister Baaske muss sich entschuldigen

2600 Schüler waren wegen fehlerhafter Prüfungsaufgaben gezwungen, das Matheabitur zu wiederholen. Bildungsminister Baaske (SPD) hatte hartnäckig jegliches Verschulden seines Ministeriums geleugnet. Stattdessen ließ es der Minister zu, dass in der Öffentlichkeit Brandenburgs Mathelehrer als Ursache des Problems wahrgenommen wurden. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gordon Hoffmann, fand jedoch bei einer Akteneinsicht heraus, dass in der Prüfungsvorbereitung Kontrollstandards durch das Ministerium verletzt und deutliche Warnungen der Prüfer ignoriert wurden. „Das Abi-Chaos ist hausgemacht und hätte locker vermieden werden können. Statt sich weiter in halbgaren Ausreden zu verstricken, muss Minister Baaske jetzt endlich die Reißleine ziehen. Eine Entschuldigung bei Brandenburgs Lehrern, Schülern und Eltern ist das Mindeste.“ 

Da mittlerweile auch in überregionalen Medien über das Brandenburger Abi-Chaos berichtet wird, sorgt sich Hoffmann zunehmend um den Ruf des Brandenburger Bildungssystems. „Mit seinem taktischen Verhältnis zur Wahrheit, hat Minister Baaske Brandenburg bundesweit in Verruf gebracht. In Zeiten wo wir händeringend um Lehrernachwuchs, Fachkräfte und Rückkehrer werben, grenzt das peinliche Auftreten des Ministers an Sabotage.“

 

Der CDU-Bildungspolitiker begrüßte, dass 10 Wochen nach der Chaos-Prüfung nun auch die Bildungspolitikerin der Linksfraktion erklärt hat, Akteneinsicht nehmen zu wollen. „Besser spät als nie. Es kann nur helfen, dass jetzt auch die Kollegin Dannenberg, wissen möchte, wie die Faktenlage ist, auch wenn das Bildungsministerium bereits einräumen musste, dass die Prüfprotokolle fehlen. Ich hoffe Frau Dannenberg muss nicht wie ich sechs Wochen warten, bis ihr die Unterlagen gezeigt werden.“

Redaktion

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