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Bündnisgrüne kritisieren Abschuss von streng geschütztem Wisent

Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat den Abschuss eines Wisents bei Lebus in Märkisch-Oderland kritisiert. Das vermutlich aus Polen stammende Tier war am Mittwochabend nach einer entsprechenden Anordnung des Amtsdirektors von Jagdpächtern erlegt worden. Als Begründung wurde der Schutz der Bevölkerung angegeben. Über den Fall hatten die „Moz“ und „Brandenburg Aktuell“ berichtet.
 
„Der Wisent ist eine durch Artenschutzgesetze streng geschützende Tierart, die zu töten verboten ist.“ Er ist das letzte noch in Europa vorkommende Wildrind, war zu Beginn des letzten Jahrhunderts in Europa fast ausgestorben und kommt heute hauptsächlich in Osteuropa vor.
 
„Der Abschuss erscheint mir völlig unverhältnismäßig“, sagte BENJAMIN RASCHKE. „Ich möchte wissen, wo genau die konkrete Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bestanden haben soll und ob genug getan wurde, um einen Tierarzt mit Betäubungsgewehr zu finden. Es ist zu klären, woher das Tier kam und ob der Abschuss strafrechtliche Konsequenzen hat. Ich werde den Fall deshalb auf die Tagesordnung des Umweltausschusses setzen und mir vom Umweltministerium Bericht erstatten lassen.“
Redaktion

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