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Fischereiforschung kommt nach Bremerhaven

(LPP) Mit dem Abschluss eines Vertrages zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Freien Hansestadt Bremen ist der Neubau eines Gebäudes für die Fischereiforschung einen wichtigen Schritt vorangekommen. Für ein 12.600 m² großes Grundstück in der Herwigstraße in Bremerhaven ist jetzt ein Erbbaurechtsvertrag für 60 Jahre geschlossen worden. Damit ist die Voraussetzung geschaffen im Oktober mit dem Bau eines Labor- und Bürogebäudes mit Fischtechnikum für das Institut für Fischereiökologie (FOE) und das Institut für Seefischerei (SF) des Johann-Heinrich von Thünen-Instituts sowie einer Einrichtung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu beginnen.
Seit mehr als zehn Jahren wird der Umzug der Fischereiforschung von Hamburg nach Bremerhaven geplant. Für rund 35 Mio. Euro will das Bundesbauministerium ein Gebäude errichten, das auf 6.150 Quadratmetern Labore und Büros beherbergen wird. Dann können 120 bis 150 Mitarbeiter des Instituts für Seefischerei und des Instituts für Fischereiökologie, beide Teile des Johann-Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), von Hamburg nach Bremerhaven wechseln.
Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner begrüßte, dass das Projekt nach vielen Jahren der Diskussion und der Planung jetzt realisiert werden kann. Dies sei insbesondere auch dem intensiven Einsatz des Bremerhavener Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer zu verdanken. Günthner: "Damit wird Bremerhaven zu einem wissenschaftlichen Zentrum der Fischereiforschung. Dies wird auch eine positive Ausstrahlung auf die weitere nachhaltige Entwicklung der Fischereiwirtschaft in Bremerhaven haben."
 
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