LandesPressePortal - Aktuelle Politik Nachrichten

Die Stadt Bremen investiert in gute Lösung für werdende Eltern

„Mit dem Beschluss des Senats wird die Versorgung im Bereich der Geburtshilfe in Bremen entscheidend verbessert“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Steffi Dehne. Die Landesregierung hat auf ihrer heutigen Sitzung beschlossen, dass im Zuge des Teilersatzneubaus am Klinikum Bremen-Mitte eine zusätzliche Station am Eltern-Kind-Zentrum entstehen soll, auf der Risikoschwangere und extrem frühgeborene Säuglinge versorgt werden sollen. „Aus fachlicher Sicht ist das die absolut richtige Entscheidung“, erklärt Dehne, „denn es ist sinnvoll die Versorgung dieser oftmals kritischen Fälle an dem Ort zu konzentrieren, an dem auch eine spezialisierte Intensivstation und Chirurgie vorgehalten werden.“

 

Dehne betont zudem, dass die frei-gemeinnützigen Kliniken auch weiterhin ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Geburtshilfe im Land Bremen bleiben sollen. „Natürlich könnten auf der neuen Station auch reguläre Geburten durchgeführt werden“, sagt sie, „aber das ist nicht das Ziel. Das Ziel ist eine optimale Versorgung für Risikoschwangere und extrem Frühgeborene. Und zugleich werden dadurch Kapazitäten für reguläre Geburten an anderen GeNo-Häusern frei. Diese Kapazitäten sollen die frei-gemeinnützigen Träger aber nicht verdrängen. Sie werden zusätzlich gebraucht, weil die Zahl der Geburten in Bremen ansteigt und wir hier dringenden Handlungsbedarf haben, wenn wir eine gute Versorgung für alle Schwangeren sicherstellen wollen.“

 

Dass Bremen dabei die Investitionskosten in großen Teilen übernimmt, ist für die Sozialdemokratin angesichts der ohnehin großen finanziellen Belastung der Gesundheit Nord durch den Teilersatzneubau gerechtfertigt. „Bremen investiert damit in eine gute und medizinisch optimale Lösung für werdende Eltern und ihre Kinder. Das sollte uns allen ein Anliegen sein“, sagt Dehne – betont aber auch: „Bremen als Haushaltsnotlageland wird auch weiterhin das Gespräch mit Niedersachsen suchen müssen. Denn auch Mütter und Kinder aus dem Umland werden von der neu geschaffenen Station profitieren können. Und wenn Niedersachsen die entsprechenden medizinischen Angebote nutzt, sollte es auch bereit sein, einen Teil der Investitionskosten zu übernehmen.“

 

 

Redaktion

Das LandesPressePortal (LPP) ist ein unabhängiges Presseportal für Parteien, Fraktionen und Ministerien in der Bundesrepublik Deutschland.

Um Presse-Meldungen auf dem LandesPressePortal zu veröffentlichen, senden Sie diese per Email (ggf. als Word-Dokument -Bitte kein PDF- und eventuell einem Bild im JPEG-Format mit mind. 1000 x 600 Pixel) an redaktion@landespresseportal.de. Grundsätzlich ist die Veröffentlichung von Presse-Meldungen auf dem LPP kostenlos. Die Redaktion bzw. der Seiteninhaber distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen veröffentlichten Video- & Presse-Meldungen und den Ton-, Bild- & Logo-Rechten. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion bzw. der Seitenbetreiber.

 

 

Weitere Videos der Redaktion

Ähnliche Artikel

  • Grünen-Fraktion weist haltlose Unterstellungen des GdP-Vorsitzenden zurück
    Die Grünen-Fraktion weist die haltlosen Unterstellungen des Bremer GdP-Vorsitzenden Lüder Fasche gegen ihren Innenpolitik-Referenten Wilko Zicht zurück, der privat auf Twitter ein Video aus einer ARD-Produktion verlinkt hat. Die dort gezeigte Gangsterrap-Persiflage eines klassisch singenden Studierenden-Chores stammt aus einer STRG_F-Dokumentation des NDR für das ARD-Jugendangebot ‚Funk‘. Wenn der GdP-Vorsitzende mit…
  • SPD-Fraktion fordert schnellstmöglich Sportstätten-Kataster
    „Es gibt in Bremen einen erheblichen Sanierungsstau bei den Sportstätten und hier insbesondere bei den Sporthallen, und diesen Sanierungsstau müssen wir grundsätzlich angehen”, sagt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ingelore Rosenkötter. Die Weichen dazu würden in den kommenden Wochen und Monaten gestellt, erklärt die Sozialdemokratin. Denn gemeinsam mit der zuständigen…
  • Bericht zur Lage von Kindern und Jugendlichen in Bremen beantragt
    Bericht zur Lage von Kindern und Jugendlichen in Bremen beantragtKinder und Jugendliche sind die Zukunft der Gesellschaft. Sie in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern, ist eine gesetzliche Pflicht. Um das Jugendhilfesystem weiterzuentwickeln und die Angebote am Bedarf zu orientieren, soll der Senat einen Bericht zur Lage von Kindern…
  • Bremen schließt Vertrag mit alevitischer Gemeinde
    Bremen schließt Vertrag mit alevitischer Gemeinde   Die Bremische Bürgerschaft hat in der heutigen Landtagssitzung einem Vertrag zwischen der Freien Hansestadt Bremen und der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. zugestimmt. Damit findet der alevitische Glaube eine Anerkennung als fester Bestandteil des religiösen Lebens im Bundesland Bremen. In der Bundesrepublik Deutschland leben…
  • Grüne hinterfragen geplantes Freihandelsabkommen mit Kanada
    Grüne hinterfragen geplantes Freihandelsabkommen mit KanadaDem Bremer Senat liegt inzwischen der Vertragstext für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) zur Stellungnahme vor. Das geplante Abkommen gilt als ‚Blaupause‘ für das mögliche Freihandelsabkommen TTIP mit den USA. Es ist zu befürchten, dass durch diese Freihandelsabkommen hohe Standards im Umwelt-,…
  • Stadtamt: Durch Waffenabgabe Kontrollgebühr vermeiden
    (LPP) Mit der Veröffentlichung im Gesetzblatt tritt jetzt die Einführung der Waffenkontrollgebühr in Kraft. Die Gebühr beträgt 139 Euro. Vor den nächsten Kontrollgängen gibt das Stadtamt allen Waffenbesitzern die Möglichkeit, Waffen, die sie nicht mehr benötigen, abzugeben. Die Waffenstelle im Stadtamt (Stresemannstraße 48) nimmt die Waffen zusätzlich zu den üblichen…

Copyright © Landespresseportal.de. Alle Rechte vorbehalten.

Top Desktop version