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Lösung für Altes Sportamt stärkt Bremer Subkultur

Die Grünen-Fraktion bewertet die Lösung für das Alte Sportamt als gutes Signal für die Subkultur in Bremen. Der Verein Klapstul hat einen unbefristeten Leihvertrag zur unentgeltlichen Nutzung des Alten Sportamtes und der Übernahme der Haftung für Schadensfälle unterschrieben, nun hat auch Immobilien Bremen unterzeichnet. Dazu erklärt Kai Wargalla, Sprecherin für Jugend- und Subkultur: „Diese Lösung ist ein gleichermaßen gutes Ergebnis für die NutzerInnen des Alten Sportamtes und die Stadt. Das selbstverwaltete Alte Sportamt bleibt so als einer der wenigen nicht kommerziellen Treffpunkte erhalten. Damit können die jungen Menschen dort weiterhin ein alternatives Kulturprogramm mit Konzerten, Theater oder auch Workshops auf die Beine stellen. Das ist für die Stadt ebenfalls wichtig. Schließlich tragen gerade solche Angebote dazu bei, dass Bremen für engagierte junge Köpfe attraktiver wird. Ich freue mich sehr darüber, dass beide Seiten doch noch aufeinander zugegangen sind. Klapstul übernimmt die nötige Verantwortung. Das zeigt: auch ein anfangs holpriger Weg kann mit konstruktiver Kompromissbereitschaft am Ende zu einem guten Ergebnis führen.“
 
Die Lösung für das Alte Sportamt in der Pauliner Marsch besteht in einem unbefristeten Leihvertrag zwischen dem Verein Klapstul und Immobilien Bremen. Das Gebäude wird demnach jährlich jeweils vor Saisonbeginn durch Fachleute auf Sicherheit und Brandschutz überprüft. Klapstul kann das Alte Sportamt unentgeltlich in der Zeit vom 1. April bis 31. Oktober für kulturelle Zwecke nutzen; vom 1. November bis 31. März ist das Gebäude wegen der erhöhten Hochwassergefahr und der fehlenden Heizung allein zu Lagerzwecken freigegeben. Außerdem sind auf dem Gelände nur Veranstaltungen mit maximal 199 TeilnehmerInnen zulässig.
  
Die Grünen-Fraktion weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass einst auch der Schlachthof und das Lagerhaus besetzt waren, ehe sie sich zu erfolgreichen Kulturzentren entwickelt haben.

Redaktion

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