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Grüne fordern konsequentes Einschreiten gegen Autoposer


Aufheulende Motoren, durchdrehende Räder, knallendes Beschleunigen – Auto- und Motorradposer nerven auch in Bremen zunehmend AnwohnerInnen und gefährden andere VerkehrsteilnehmerInnen. Die Grünen-Fraktion will die Lärmbelästigung und Verkehrsgefährdung durch erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht länger hinnehmen. Mit einem jetzt auf den Weg gebrachten Antrag (s. PDF-Anhang) fordern die Grünen mehr Kontrolldruck und eine härtere Gangart gegen Auto- und Motorradprotzer. Kernpunkte: Der Senat soll zusammen mit Beiräten und Ortsämtern die typischen Raser- und Protzerstrecken in der Stadt identifizieren und auf dieser Basis einen Aktionsplan gegen die Lärmbelästigung und Verkehrsgefährdung durch Poser und Raser entwickeln. Die Polizei ist gefordert, die Kontrollen von auffälligen Fahrzeugen zu verstärken und dafür ggf. eine eigene Kontrollgruppe einrichten, wie das in anderen Städten längst geschehen ist. Die demonstrative Missachtung von Lärmschutz und Verkehrsvorschriften muss Konsequenzen haben, so der verkehrspolitische Sprecher Ralph Saxe: „Auto- und Motorradposer gehen den Leuten mit ihrer lautstarken Protzerei nicht nur auf den Senkel, sondern nehmen mit ihrer Raserei auch die Gefährdung anderer Menschen billigend in Kauf. Wer sein Gefährt mit verbotenen Soundgeneratoren und lauten Klappauspuffanlagen ausrüstet, weiß genau was er tut. Diese Karren müssen stärker kontrolliert und eingezogen werden. Ob Discomeile, Bürgermeister-Smidt-Straße, Oster- und Steintor oder auch die Pappelstraße in der Neustadt – die Beiräte kennen die Beschwerden, die Polizei und Innenressort bisher offenbar verborgen geblieben sind. Deshalb wollen wir eine Bestandsaufnahme, welche Strecken im Stadtgebiet von Auto- und Motorradposern besonders häufig unsicher gemacht werden. Außerdem soll die Polizei den Kontrolldruck erhöhen und bei Verstößen konsequent einschreiten.“

Redaktion

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