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Elke Ferner: Von der Leyen soll nicht klagen sondern handeln

(LPP) In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ kritisiert die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen Unternehmen wegen des Umgangs mit Frauen. Hierzu erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner:

Die Bundesarbeitsministerin beklagt den schlechten Umgang der Unternehmen mit den Frauen und fordert erneut eine Frauenquote für Aufsichtsräte. Dafür ist sie aber gar nicht zuständig. Als Frauenministerin hatte sie die Quote noch abgelehnt.

Dort, wo sie selbst als Arbeitsministerin etwas tun könnte, duckt sie sich weg oder verschlimmert die Situation von Frauen noch. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn würde vielen Frauen sofort mehr netto im Monat bringen und die Rentenanwartschaften verbessern – von der Leyen lehnt dies ab.

Stattdessen will die Koalition die Grenze für die Mini-Jobs auf 450 Euro erhöhen – von der Leyen tut nichts dagegen.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - wo bleibt von der Leyens Initiative?

Die Bundesarbeitsministerin gibt sich nur dann als Kämpferin für Frauenrechte, wenn sie nicht zuständig ist. Dort, wo sie es selbst in der Hand hätte, tut sie nichts. Das ist nicht nur feige, sondern scheinheilig.

Sie wird im Herbst die Gelegenheit haben, Farbe zu bekennen: von der SPD liegen zwei Gesetzentwürfe vor. Einer zur Frauenquote und einer zur Entgeltgleichheit. Wir werden dann ja sehen, wie ernst Frau von der Leyen es mit der Frauenförderung meint.

Quelle: spd.de
Bild-Quelle: elke-ferner.de / Elke Ferner

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