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Klares Bekenntnis Hamburgs zu einer erneuten Olympia-Bewerbung

(LPP) Anlässlich des Abschlusses der Olympischen Spiele und des Empfangs der deutschen Sportler in Hamburg erklärt Marcus Weinberg: „Es waren grandiose Spiele. Wir gratulieren den deutschen Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Erfolgen. Es ist uns eine besondere Freude, dass die deutschen Olympioniken nach Hamburg kommen und wir ihnen so in unserer Stadt ein besonderes Willkommen bereiten können.
 
Der Zeitpunkt ist jetzt richtig, dass wir in Hamburg die Debatte führen, wie eine zukünftige Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele aussehen kann. Der Vorstoß der Handelskammer ist absolut richtig. Hamburg ist eine internationale Metropole und als moderne Sportstadt mit Sportveranstaltungen von internationalem Rang muss es unser Ziel sein, Hamburg als mögliche Austragungsstätte bereits frühzeitig ins Gespräch zu bringen. Zahlreiche Entscheidungen für olympische Austragungsstätten bahnen sich bereits Jahrzehnte vorher an. Es ist ein Fehler, wenn Olaf Scholz davon spricht, dass eine mögliche Bewerbung nur am Ende eines langwierigen Prozesses in weiter, weiter Zukunft stehen könnte. Das ist uns zu vage.
 
Wir haben in den Leitlinien der CDU Hamburg festgehalten, dass die erneute Bewerbung kommen soll. Mit einem Netzwerk aus Wirtschaft, Sportverbänden, Hamburger Gesellschaft und Politik können wir ein erfolgversprechendes Konzept erarbeiten. Anhand dieser vier Säulen und mit einem prominenten Kopf an der Spitze könnte bereits jetzt für die Sportstadt Hamburg geworben werden.
Wir sind uns sicher: Hamburg ist ein möglicher Olympischer Austragungsort – und dieses Bekenntnis gilt es bereits jetzt nach Außen zu tragen. Die zögerlichen Aussagen des Senates wirken dabei kontraproduktiv und schwächen damit die Hamburger Ausgangslage. Es gilt jedoch auch, Schnellschüsse zu vermeiden und mit allen Betroffenen Gespräche zu führen. Die mögliche erneute Bewerbung Münchens für die Winterspiele muss berücksichtigt werden.
Ich bin mir sicher, dass Hamburgs Chancen nicht steigen, wenn der SPD-Senat bei diesem Thema weiterhin konzeptionslos zögert anstatt zu handeln.“

CDU Hamburg
Leinpfad 74
22299 Hamburg
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Redaktion

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