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Erlernen der deutschen Sprache besser fördern

Die Beherrschung der deutschen Sprache ist die Basis für jede Integration. Doch leider gibt es in Hamburg erhebliche Defizite bei der Versorgung der Flüchtlinge mit Sprachkursen. Auch die Integrationskurse, in denen die meisten Flüchtlinge die deutsche Sprache lernen sollen, sind zu wenig den Bedürfnissen der Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen angepasst. Mit dem Ziel, hier Verbesserungen zu erwirken, hat die CDU-Fraktion den Antrag „Bedarfsgerechtere und effizientere Deutschkurse für geflüchtete Männer und Frauen“ in die Bürgerschaft eingebracht.

Dazu erklärt Karin Prien, flüchtlingspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion:„Es ist erschreckend, wie wenig Hamburg sich bei Ermittlung des Bedarfs und der Planung eines angemessenen Sprachkursangebotes mit dem Bund abstimmt. Dabei bleiben die Flüchtlinge auf der Strecke. Analphabeten und Akademiker werden in denselben Kursen unterrichtet, obwohl klar ist, dass sie beim Lernen unterschiedliche Geschwindigkeiten und Bedürfnissen haben. Die Wartezeit auf einen Platz im offiziellen Sprachkurs wird zu wenig genutzt, um schon ein Basiswissen über die deutsche Sprache aufzubauen. Zwar unterrichten in vielen Hamburger Flüchtlingsunterkünften Ehrenamtliche freiwillig, allerdings mit zu wenig Unterstützung von der Stadt. So werden den Ehrenamtlichen nicht einmal einheitliche Lehrmaterialien zur Verfügung gestellt. Der Einsatz von der Bundesregierung empfohlener Sprachlern-Apps wird von rot-grün bisher überhaupt nicht gefördert. Auffallend ist, dass die Zahl der Frauen in den Sprachkursen unter ihrem Anteil in den Unterkünften ist. Weibliche Flüchtlinge müssen aber die gleichen Chancen auf das Erlernen der deutschen Sprache haben wie männliche. Vor all diesen Defiziten darf Rot-Grün nicht länger die Augen verschließen. Die Integration der Flüchtlinge darf sich nicht verzögern oder gar ganz ausbleiben.“

Redaktion

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