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Vorschläge der CDU in Sachen Radverkehr sind kalter Kaffee

Zu den Vorschlägen der CDU in Sachen Radverkehr erklärt Lars Pochnicht, Radverkehrsexperte der SPD-Fraktion: "Das vermeintliche Konzept ist kalter Kaffee. Das Thema Radverkehrsausbau wird zwar für wichtig erklärt, aber gibt es keine Zielsetzung. Offenbar gilt hier: Der ungefähre Weg ist das Ziel. Wir dagegen kümmern uns schon seit 2011 sehr konkret, messbar und sichtbar um die Förderung des Radverkehrs. Wir machen bereits Radverkehrspolitik mit Augenmaß, weil wir immer alle Verkehrsteilnehmer im Blick haben. Wir fördern einen Mobilitätsmix, der die unterschiedlichen Verkehrsträger mit ihren jeweiligen Stärken nachhaltig und zukunftsfähig miteinander vernetzt. Deshalb werden wir den Radverkehrsanteil auf 25 Prozent in den 2020er Jahren steigern, denn für die Mobilität in einer modernen Metropole wie Hamburg ist das Fahrrad unverzichtbarer Bestandteil. Und wir machen die Radverkehrswege fit für die Zukunft und bringen sie Stück für Stück in Ordnung. Das geschieht auf Basis solider Daten und dafür sind zum Beispiel auch elektronische Fahrradzähler sinnvoll. Dass solche Messungen nur Autos zuverlässig erfassen können, aber keine Fahrräder, ist schlicht Unsinn. Außerdem stimmen wir unsere Radverkehrsplanungen mit den Bezirken ab und führen Bürgerbeteiligungen durch. Das in Kürze fertiggestellte Bündnis für den Radverkehr wird die Abstimmung mit den Bezirken und die Öffentlichkeitsbeteiligung noch verbessern. Und auch die Kombination von U- und S-Bahn mit dem Fahrrad haben wir bereits seit 2013 auf dem Zettel, so dass bereits seit letztem Jahr zusätzliche 12.000 Stellplätze an Haltestellen geschaffen werden. Außerdem haben wir auch bereits eine Informationskampagne auf den Weg gebracht, an deren Umsetzung jetzt gearbeitet wird, also auch hier nichts Neues von der CDU zur Förderung des Radverkehrs."

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