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Rot-Grün will leichteren Zugang zum Verbraucherschutz

Die Fraktionen von SPD und Grünen unterstützen den barrierefreien Umbau der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Eingangs- und der Sanitärbereich sollen mit 39.000 Euro aus dem Sanierungsfonds modernisiert werden. Der entsprechende Antrag wird zur Bürgerschaftssitzung Mitte Juli eingebracht (siehe Anlage).

Dazu Jenspeter Rosenfeldt, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Die Verbraucherzentrale an der Kirchenallee, unweit des Hauptbahnhofs, ist für viele Hamburgerinnen und Hamburger ein wichtiger Anlaufpunkt. Ich freue mich deshalb, dass wir dazu beitragen können, diesen zentral gelegenen Ort im Eingangs- und Sanitärbereich barrierefrei zu gestalten. Das entspricht der UN-Behindertenrechtskonvention und nutzt am Ende allen."

Dazu Christiane Blömeke, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: "Die Verbraucherzentrale leistet wertvolle Beratungen für alle Bürgerinnen und Bürger – doch für Menschen in Rollstühlen, mit Kinderwagen oder Gehbinderungen stellt der Zugangsbereich eine echte Hürde dar. Ich freue mich deshalb, dass nun der barrierefreie Umbau der Verbraucherzentrale Hamburg mit Mitteln aus dem Sanierungsfonds ermöglicht werden soll. Es ist eine wichtige Aufgabe, sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu allen gesellschaftlichen Bereichen haben. Die bauliche Barrierefreiheit in öffentlichen Institutionen ist dazu ein unerlässlicher Bestandteil. Am Ende profitieren alle, denn schließlich ist fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens einmal mehr oder weniger durch Barrieren eingeschränkt. Ob Papas mit Kinderwagen oder ältere Menschen mit körperlichen Beschwerden: Alle haben in Zukunft leichteren Zugang zur Verbraucherzentrale."

Redaktion

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