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Koordinierungsstelle der Frauenhäuser: Wohnungspolitik muss mitziehen


Zur neuen zentralen Koordinierungsstelle der Frauenhäuser in Hamburg und Schleswig-Holstein, "24/7", erklärt Cansu Özdemir, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:

"Wir begrüßen die Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle der Frauenhäuser. Dass die Koordinierungsstelle sich gemeinsam mit dem Projekt VIVIENDA um die Wohnungsvermittlung kümmert, ist eine wichtige Maßnahme. Die Integration in gesicherte Wohnverhältnisse ist für von Gewalt betroffene Frauen wichtig, um nicht wieder in gewaltbelastete Strukturen zurückzufallen. Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt für Menschen mit geringem Einkommen, zu denen besonders alleinerziehende Frauen mit Kindern zählen, stellt sich jedoch die Frage, in welchen Wohnraum die betroffenen Frauen eigentlich vermittelt werden sollen."

Die bisherige Wohnungspolitik des Senats habe zu keiner Entspannung auf dem Wohnungsmarkt geführt und somit auch nicht den Zugang für die Bewohnerinnen der Frauenhäuser zum Wohnungsmarkt erleichtert, erklärt Özdemir: "Ob nun ein einziges Projekt ihre Integration in gesicherte Wohnverhältnisse erleichtern und damit die Verweildauer der Betroffenen in den Frauenhäusern verkürzen wird, ist zu bezweifeln."

Redaktion

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