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Die Rente muss wieder vor Armut im Alter schützen

Immer mehr Menschen sind von Altersarmut betroffen oder bedroht. Selbst die Bundesregierung hat gestern darauf hingewiesen. Dennoch wird das Rentenniveau immer weiter abgesenkt. Gerade in Hamburg ist eine wachsende Zahl von Senior_innen arm, denn hier sind die Lebenshaltungskosten besonders hoch. „Hamburg ist eine der reichsten Städte in Europa und gleichzeitig eine der ärmsten“, kritisiert Deniz Celik, seniorenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Unsere Stadt hat einen Spitzenplatz, wenn es um Altersarmut geht: Die Zahl der Menschen, die Grundsicherung im Alter beziehen, ist eine der höchsten in Deutschland und auch bei der Armutsgefährdung belegt Hamburg einen der vorderen Plätze. Das ist skandalös, hier muss endlich etwas getan werden!“

Mit einem Antrag zur nächsten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft will die Fraktion DIE LINKE nun einen Schritt hin zu einer gerechteren Rentenpolitik gehen, die mit armutsfesten und den Lebensstandard sichernden Renten die soziale Teilhabe von älteren Menschen garantiert. Konkret wird in dem Antrag der Senat aufgefordert, über eine Bundesratsinitiative die Wiederherstellung der alten Rentenformel zu erreichen, außerdem die abschlagfreie Rente mit 65, die Rückführung der Riesterrente in die gesetzliche Rentenversicherung sowie eine solidarische Mindestrente.

Redaktion

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