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Hamburg in Entsetzen und Trauer vereint

Zum Anschlag am Freitag erklärt Andrè Trepoll, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion: "Eine schreckliche Tat, mitten in unserer Stadt, die uns alle Entsetzen und Trauer empfinden lässt. In kürzester Zeit wurde das Sicherheitsgefühl und Alltagshandeln unserer Stadt erneut erheblich beeinträchtigt. Meine Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Ich danke denen, die mit Ihrem heldenhaften Einsatz wahrscheinlich weitere Opfer verhindert haben. Diese mutigen Hamburger haben gezeigt, dass wir uns wehren und uns nichts von Terroristen gefallen lassen. Der Terrorist hat bei uns Schutz gesucht und hat diesen schrecklich missbraucht. Er war bereits ausreisepflichtig, aber immer noch in Hamburg. Es gibt deshalb erschreckende Parallelen zu anderen Fällen der letzten Zeit. Er soll bereits als Islamist bekannt gewesen sein. Wieso konnte er sich noch frei durch unsere Stadt bewegen, obwohl er schon auf dem Radar der Sicherheitsbehörden aufgetaucht ist? Das muss lückenlos parlamentarisch aufgearbeitet werden."

Dazu erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:"Ich fühle mit den Angehörigen des Todesopfers und den Verletzten dieses widerlichen Anschlags. Die Hintergründe müssen nun schnell und vollständig aufgeklärt werden. Wenn es Hinweise auf eine psychische Instabilität und eine Radikalisierung gab, wie der Senator einräumen musste, stellt sich die Frage, warum nicht alle entsprechenden Maßnahmen, wie die Fallkonferenz unter Beteiligung entsprechender Experten, ausgeschöpft wurden. Welche Maßnahmen wie Abschiebehaft oder Präventivgewahrsam waren darüber hinaus noch möglich? Die Sicherheit unserer Bürger muss die oberste Priorität haben, solche schrecklichen Vorfälle dürfen sich nicht wiederholen. Wir haben dazu eine Sondersitzung des Innenausschusses beantragt. Diese muss zeitnah stattfinden, um eine schnelle Aufklärung zu gewährleisten." 

 

Redaktion

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