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Mehr Einzelhandel in Wohnquartieren

Mit einer Initiative zur heutigen Bürgerschaft setzen sich die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen für mehr Einzelhandel in Wohnquartieren ein. Dazu sollen vor allem in Erdgeschossbereichen entsprechende Flächen vorgesehen und bei größeren Bauvorhaben öffentliche Plätze zum Beispiel für Wochenmärkte grundsätzlich mitgeplant werden (siehe Anlage). Rot-Grün will außerdem sicherstellen, dass im Zuge der Aufstellung der bezirklichen Nahversorgungskonzepte Stellungnahmen der jeweiligen Bezirksseniorenbeiräte berücksichtigt werden. Außerdem sollen mit den Hamburger Wohnungsgenossenschaften und -unternehmen Gespräche zu Bevölkerungsentwicklung und sozialer und funktionaler Quartiersentwicklung vertieft werden.

 

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen erreichen, dass wir in unserer Mobilität unabhängiger vom Auto werden. Deshalb müssen wir auch die Möglichkeiten verbessern, die alltäglichen Dinge vor Ort erledigen zu können. Dazu gehört eine Nahversorgung, die fußläufig oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann. Deshalb ist es wichtig, bauliche und ökonomisch tragfähige Voraussetzungen zu schaffen, die nicht nur das Wohnen im Quartier, sondern auch das Einkaufen und die kleingewerbliche Arbeit ermöglichen. Das gilt für die neu zu errichtenden Quartiere in Altona, Wilhelmsburg, Oberbillwerder und den Kleinen Grasbrook ebenso wie für die sich wandelnden Stadtteile wie zum Beispiel Rothenburgsort.“

 

Dazu der SPD-Abgeordnete Gulfam MalikEinkaufen ist für viele auch ein wichtiges soziales Erlebnis. Nicht nur, aber besonders auch ältere Bewohnerinnen und Bewohner kaufen lieber in kleineren Geschäften oder auf Wochenmärkten ein, die in ihrer Nachbarschaft liegen. Die fußläufige Erreichbarkeit ermöglicht, nicht nur aktiv am Leben im direkten Wohnumfeld teilzunehmen, es fördert auch die Bewegung und Gesundheit und trägt dazu bei, Autofahrten für die Dinge des täglichen Bedarfs zu vermeiden. Wenn aber das wohnortnahe Angebot fehlt, gehen vor allem ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen kaum noch aus ihrer Wohnung heraus, und gerade Alleinstehende vereinsamen immer mehr. Eine funktionierende Nahversorgung ist darum zur Stärkung der sozialen Teilhabe eine zentrale Eigenschaft attraktiver, lebenswerter und nachhaltiger Wohnquartiere. Sie schafft Lebendigkeit, lässt Bezüge zum Wohnumfeld entstehen und trägt zur Buntheit des Quartiers bei.

Redaktion

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