LandesPressePortal - Aktuelle Politik Nachrichten

Den Weltfrauentag zum gesetzlichen Feiertag machen

Die Hamburgische Bürgerschaft entscheidet am 28. Februar über einen zusätzlichen Feiertag; die Fraktionen haben das Verfahren frei gegeben. Eine Gruppe von Abgeordnete der SPD, GRÜNEN und LINKEN setzt sich mit ihrem Antrag für den 8. März als gesetzlichen Feiertag ein.

 

Gabriele Dobusch (SPD) sagt:

"Frauenrechte sind Menschenrechte. Und wo die Grundrechte für Frauen und Mädchen verwirklicht sind, profitiert die gesamte Gesellschaft. Mit dem Weltfrauentag am 8. März als offiziellem Feiertag würde Hamburg ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Solidarität setzen  - geschlechter- und generationenübergreifend und über viele gesellschaftliche Milieus hinweg. Angesichts der aktuellen Versuche von Rechts, das Rad der Geschichte in Hinblick auf Gleichstellung zurückzudrehen, sollte Hamburg diese Chance nutzen. Wenn Niedersachen sich uns anschließt - umso besser!"

 

Mareike Engels (GRÜNE) sagt:

„Gesetzliche Feiertage sollten sowohl eine historische als auch eine Bedeutung für die Gegenwart haben. Am Weltfrauentag am 8. März  gilt es die bisherigen Errungenschaften für Frauen  zu feiern und ihr Engagement zu würdigen. Zugleich können wir weitere Verbesserungen anmahnen, das ist mir gerade jetzt, wo rechte Gruppierungen Stimmung gegen Frauenrechte machen, wichtiger denn je. Auch die #metoo-Debatte zeigt: Feminismus ist notwendig. Der Weltfrauentag ist international, interkulturell und zelebriert vor allem Vielfalt, Solidarität und gleiche Rechte. Es wäre der richtige Feiertag für Hamburg und unsere Stadt könnte hier bundesweit voran gehen. Es ist im Übrigen noch gar nicht ausgemacht, dass der Reformationstag von allen norddeutschen Bundesländern favorisiert wird. Ich bin sehr erfreut, dass  auch die Landtagspräsidentin aus Niedersachsen jüngst den Weltfrauentag vorgeschlagen hat.“

 

Cansu Özdemir (LINKE) sagt:

„Frauen und Mädchen erleben weltweit sexualisierte und patriarchale Gewalt. Jedes Jahr am 8. März dem internationalen Frauenkampftag, stehen wir dagegen auf, auch in Hamburg. In Zeiten, in denen rechte, antifeministische Kräfte mühsam errungene Elemente der Gleichberechtigung in Frage stellen und bekämpfen, wäre es ein starkes Zeichen den 8. März als Feiertag einzuführen."

Redaktion

Das LandesPressePortal (LPP) ist ein unabhängiges Presseportal für Parteien, Fraktionen und Ministerien in der Bundesrepublik Deutschland.

Um Presse-Meldungen auf dem LandesPressePortal zu veröffentlichen, senden Sie diese per Email (ggf. als Word-Dokument -Bitte kein PDF- und eventuell einem Bild im JPEG-Format mit mind. 1000 x 600 Pixel) an redaktion@landespresseportal.de. Grundsätzlich ist die Veröffentlichung von Presse-Meldungen auf dem LPP kostenlos. Die Redaktion bzw. der Seiteninhaber distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen veröffentlichten Video- & Presse-Meldungen und den Ton-, Bild- & Logo-Rechten. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion bzw. der Seitenbetreiber.

 

 

Weitere Videos der Redaktion

Ähnliche Artikel

  • SPD zum Weltfrauentag: Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss rasch umsetzen
    Fraktionsvize Sabine Wölfle: „Die Neuregelungen werden bewirken, dass viele Haushalte von Alleinerziehenden, hauptsächlich Frauen, nicht mehr von Hartz IV abhängig sind“   Anlässlich des morgigen Weltfrauentages (8. März 2017) hat SPD-Fraktionsvize Sabine Wölfle eine rasche Umsetzung der Verbesserungen beim Unterhaltsvorschuss auch in Baden-Württemberg gefordert. „Die Aufhebung der Höchstaltersgrenze von 12…
  • Julia Klöckner und Ursula Groden-Kranich zum Weltfrauentag
    Die Vorsitzende der rheinland-pfälzischen CDU, Julia Klöckner, und die frisch gewählte Vorsitzende der rheinland-pfälzischen FrauenUnion, Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich, erklären zum Weltfrauentag am 8. März: „Frauenrechte sind nicht verhandelbar!“Das Grundrecht jeder Frau – und jeden Mannes – frei und selbstbestimmt zu leben, werde derzeit aus verschiedenen Richtungen bedroht, so die Unionspolitikerinnen.…

Copyright © Landespresseportal.de. Alle Rechte vorbehalten.

Top Desktop version